Teil eines Werkes 
Bd. 3 (1896) Die Thierwelt Ost-Afrikas und der Nachbargebiete : Wirbelthiere / Hrsg. unter Redaktion von K. Möbius
Entstehung
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Säug e thie k e.

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Für die vorläufige Bestimmung eines thieres diene folgender kleiner Schlüssel: Gaumen ohne Barten; Kiefer mit Zähnen Nur im Unterkiefer Zähne In beiden Kiefern Zähne .... Gaumen mit Barten; Kiefer ohne Zähne .

gefangenen oder gestrandeten Wal-

. Zahnwale.

Potwal, Physeter. Delphin, Delphinus. Bartenwal, Balaenoptera mit Rückenfinne. Glattwal, Balaena

ohne Rückenfinne.

Zehnte Ordnung: Edentata. Zahnarme.

Die Zähne sind Schmelz- und wurzellos, oder fehlen. Entweder bedecken I Iornplatten den Körper oder der fast körperlange Schwanz ist an der Wurzel sehr dick, verschmälert sich allmählich gegen die Spitze, und die sehr langen Ohren sitzen auf einem langen spitzen Kopf.

Schlüssel der Gattungen.

Körper mit Hornschuppen bedeckt; Zähne fehlen . Schuppenthier, Manis. Körper behaart oder ziemlich nackt; Zähne vorhanden FAdferkel, Orycteropus.

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Fig. 74. Manis teminincki.

Gattung: Manis L. (1758) Schuppenthier.

Zahnlose, kurzbeinige, mit dachziegelförmig gelagerten 1 Iornschuppen bedeckte Iliiere, die an das Bild eines Tannenzapfens erinnern. Das Ohr ist sehr klein; der Schwanz sehr breit und lang.

Afrika südlich von der Sahara, Asien südlich vom Himalaya bis zu den Sunda-Inseln.

209 . Manis tenimincki Smuts Schuppenthier.

Smuts. Enum. Mamm. Capens. 1832 p. 54.

L. 100 cm. Schwanz am Finde abgerundet; 1113 Längsreihen von Schuppen auf dem Körper; 1113 Randschlippen am Schwanz; zwei Reihen von je 49 Schuppen vor der Schwanzspitze; Unterarme mit Schuppen bedeckt; Schwanz ungefähr so lang wie der Körper.

Wahumba, südliches Massailand in Nord-Ugogo (Fanin), Bagamoyo (I 7 ischer), Massai Nyika (Neumann), Mandera (Langheld).

Kinyamwesi: »Kaka« (nach Böhm).

Ist nach Böhm langsam in seinen Bewegungen und rollt sich bei Ueber- raschungen zusammen. Die Schuppen gelten als Zaubermittel.