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P. M A T S C II I K.
Bagamoyo (Fischer); Mrogoro in Ukami (Stuhlmann); Sinibannveni bei Mrogoro (Emin); Kakoma in Uganda (Böhm); Mandera in Useguha (Langheld); Karagwe (Speke).
Kinyamwesi: »I f uko«.
»Der Erdgräber ist häufig in den Feldern, findet sich aber auch im Walde. Einmal ausserhalb der Erde, in welche er sich mit ausserordentlicher Schnelligkeit einzugraben versteht, ist er äusserst unbehilflich und vermag sich nur sehr langsam fortzubewegen. Gefangene setzen sich mit hochgehobenem Kopfe und grunzendem Fauchen heftig zur Wehr, und es scheint die Wuth, welche durch ihren ganzen Körper zuckt, sie fast wahnsinnig zu machen. Vorgehaltene Stöckchen zersplittern sie mit einem einzigen Biss, doch haben viele eine so winzige Mundöffnung, dass sie nicht ordentlich zubeissen können.« (Böhm).
In dem Magen und Darmkanale fand Peters unter einer breiartigen Masse zerstückelte Leibesringe von Insekten.
»Sehr bissige und wehrhafte Gesellen, die bei der geringsten Berührung den Vorderleib nach allen Richtungen werfen und den Rachen aufsperrend fauchen. Sie beissen sehr empfindlich.« (Emin.)
Der grösste Theil des Rückens ist mit langen Stacheln bekleidet.
Die Stachelschweine leben in den tropischen und subtropischen Gegenden der Erde. In Afrika findet man zwei verschiedene Gattungen, das langstachelige Stachelschwein der Steppen mit kurzem Schwanz und den nur westafrikanischen kurzstacheligen Quastenstachler, welcher einen langen mit Schuppen besetzten und am Pmde mit einer aus flachen Plättchen bestehenden Quaste geschmückten Schwanz trägt. (Atherura).
Gattung: Hystrix L. (1758). Stachelschwein.
Schwanz kurz, mit runden Stacheln besetzt; auf dem Rücken sehr lange Stacheln.
L. 85, c. 15 cm. Auf dem Hinterkopfe und Halse eine aus rückwärts gebogenen, langen, grauen und weissen Borsten bestehende Mähne; Rückenstacheln
BSSSSfV
31. Ilvslrix a i’ri cac-au s t r al i s.
Familie: HYSTRICIDAE. Stachelschweine.
122. Hystrix africae-australis Ptrs. — Stachelschwein.
Peters, Reise nach Mossambique, Säugethiere 1852, p. 170.