Teil eines Werkes 
Bd. 3 (1896) Die Thierwelt Ost-Afrikas und der Nachbargebiete : Wirbelthiere / Hrsg. unter Redaktion von K. Möbius
Entstehung
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SÄUGF.THIERE.

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Schlüssel der Familien.

Der Rand des Ohres bildet einen ovalen Ring (siehe Abb. 7) dadurch, dass sich der Aussen- und Innenrand vor der Ansatzstelle des Ohres am Kopfe berühren; die ostafrikanischen Gattungen haben am Daumen und Zeigefinger je eine Kralle.Unterordnung:

Der Aussenrand des Ohres entspringt an einer andern Stelle der Kopfhaut als der Innenrand; der Zeigefinger trägt nie­mals eine Kralle.Unterordnung:

Grossfledermäuse,

Flederhunde,

Megachiroptera.

Klein fl edermäuse, Microchiroptera.

Nasenlöcher von häutigen Anhängen umgeben:

Ohren mit Ohrdeckel.Hohlnasen,

Ny cteridae.

Ohren ohne Ohrdeckel.Hufeisennasen,

Rhinolophidae.

Nasenlöcher ohne Anhänge:

Der Schwanz ist vollständig oder bis zu den aller­letzten Wirbeln in die Schenkelflughaut eingeschlossen Mops-Fl edermäuse,

Vespertilionidae.

Der Schwanz ragt entweder aus der Mitte der Flughaut-Oberfläche oder aus dem Hinterrande derselben

hervor.Schwanz-Fledermäuse,

Kmballonu ridae.

Unterordnung: Megachiroptera. Grossfledermäuse. Familie: PTEROPODIDAE. Flederhunde.

Schnauze hundeartig; Schenkelflughaut sehr schmal; bei den afrikanischen Formen am Daumen und Zeigefinger je eine Kralle.

Die Grossfledermäuse sind Pflanzenfresser.

Schlüssel der Gattungen.

Ein Büschel weisser Haare am vorderen Ohrrande . . Fliegender Hund,

E p o m o p h o r u s.

Ohne einen Büschel weisser Haare am vorderen Ohrrande Nacht-Flederhund,

Xantharpyia.

Gattung: Epomophorus Benn. (1835). Fliegender Hund.

Der Schwanz fehlt oder ist sehr kurz und steht dann neben der Schwanz­flughaut, wird also von dieser nicht eingeschlossen. Die Ohren tragen vor dem hinteren und gewöhnlich auch vor dem vorderen Ohrrande einen Büschel weisser Haare.