Druckschrift 
Samoa, Bismarckarchipel und Neuguinea : drei deutsche Kolonien in der Südsee ; mit 36 Vollbildern, 113 im Text gedruckten Abb. u. 2 Kt. / von Ernst von Hesse-Wartegg
Entstehung
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Hospital für Farbige in Stephansort.

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i- B-,ch Stephansort, Simbang und Finschhasen.

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wo dei'^F"nter den europäischen Ansiedelungen nicht nur in Kaiser-Wilhelmsland, sondern in dieser H^H-ganz Neuguinea ist Stephansort an der Astrolabebai die größte, unter den deutschen später M Ansiedelungen auch die älteste. Wohl sind vor 1888, dem Gründungsjahre von Stephansort, vier andere Stationen in Kaiser-Wilhelmsland gegründet worden: Finsch- i wir trafen, Hatzfeldhafen, Konstantinhafen und Bntaueng; aber diese wurden wenige Jahre überhatz ssEer wegen der Feindseligkeit der Eingeborenen oder wegen des ungesunden Klimas jbettes »»! nieder aufgegeben. Stephansort hingegen blieb seit 1888 ununterbrochen eine Haupt- GlüW Kation. Man würde indessen fehlgehen, hier eine Ansiedelung nach deutschem oder halbe» nur deutschkolonialem Muster zu erwarten, etwa ein freundliches Städtchen mit wsere>»N.o^Em Marktplatz, auf dem Rathaus und Postamt stehen, und mit dort mündenden Straßen, wo Gevatter Schuster und Gevatter Schneider ihre Werkstätten aufgeschlagen finstere» llk^^on, und mit Wohnhäusern oder Kaufläden. Davon ist in Stephansort nichts zu Zei einenU ^En, ja ich suchte es noch, als ich, mit der Ochsenbahn dort eingetroffen, mich bereits bahnzug^ü" Mittelpunkte des Ortes befand. Man hat Washington, die Hauptstadt des ameri- ^nd kei»- ^^^n Dtnatenbundes, tüs Oit^ ok inaAnikiosut äistaimss, die Stadt der großartigen Entfernungen, genannt. Mit diesem Namen könnte man auch Stephansort bezeichnen, denn dieses ist gerade so großartig und weitläufig angelegt, nur dürfte es heute nach zwölfjährigem Bestehen gerade so viele Gebäude und Einwohner haben wie Washington