-aiN'urnilandschafteii: ^andsteimvaiid am großen Bogen.
Fünsimdzwanzigstes Capitel.
Sankurru — RaffaL — Nongo heim!
Die Gegend, wo der Lubi in den Sankurru mündet, ist der wichtigste Punkt für die Verwaltung des Kongostaates im Kassaigebiet. Hier liegt Lnssambo, in welchem Orte der Distriktschef mit dem Stäbe seiner Beamten heimisch ist. Was für die Kassaikompanie Dima bedeutet, ist für den Kongostaat Lnssambo. Es ist der Sitz der Verwaltung, der Gerichtsbarkeit und des Militär- wesens der südwestlichsten größten Provinz des Kongostaates. Schräg gegenüber liegt die Faktorei der Kassaikompanie, Jkoka genannt. In Jkoka ist die Residenz der Inspekteure der östlichen Kompaniegebiete. Ferner wohnen hier in der Gegend belgische Missionare, englische Missionare, und endlich ist auch Kondue, die berühmte Pflanzstätte der „Plantations Lacourt" nicht weit entfernt. Dergestalt wohnen hier die meisten Europäer, die heute im Kassaigebiete heimisch sind. Summa summarum sind dies zweihundert, und hiervon kommen fünfzig auf Lnssambo und seine Umgebung. Daß Tausende von Baluba, Bate- tela, Bassonge, Bena Lulua sich hier angesiedelt haben, versteht sich unter diesen Umständen von selbst. Um so erstaunlicher ist es, daß hier nicht eine einzige offene Faktorei, d. h. ein offener Laden, existiert. Das charakterisiert die