^IIS Lateritland versenkte tl^aldbäche:
Unsere Brücke über den Rambanibei. st'- September tyos.)
Fünfzehntes Ixapitel.
Durch das Eand der nervösen Bapende.
Am 15. September marschierten wir zu Ndumbi zurück, uud zwar auf eiuem siidlich der Statiou des Mr. Werner gelegenen Weg. Für meine Leute bedeutete die Abreise gewissermaßen ein Fest, denn Djoko Pnnda ist ein Hunger- Platz. Es existieren bei dieser Station keinerlei Pflanzungen. Die Verpflegung der Stationsarbeiter findet in der Weise statt, daß der Chef Ndumbi auf seinem Markte an die Abgesandten der Kompanie die nötigen Nahrungsmittel verkauft. Hier sowohl wie später in Kabeja wurde mir zum ersten Male diese schwache Seite des Kaufmannsstandes klar. Der Kaufmann sorgt nur für den Handel, nicht für den Anbau. Die Armut der Gegend rührt von der Faulheit der Eingeborenen oder der isolierten Lage der Station her. Der Boden erschien mir ergiebig genug, nur die nötigen Anlagen an Maniok, Hirse und Mais zu schaffen. Es mußte also die erste Aufgabe einer Stationsgründung sein, für die Verpflegung der Arbeiter Felder und Gärten anzulegen.
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