Ain 18. August brach ich uach Jbauschi auf. Wir überschritteu erst deu Likenje, uud dauu ging es iu eiligem Marsche über das Plateau. Zwischen Jbauschi und Kapingantumba haben wir nicht ein einziges Gewässer überschritten. Es war ein praller Sonnenschein und ein anstrengender Marsch. Wenn ich nicht getragen wurde, wanderte ich, auf zwei Leute gestützt, mühsam dahin. Weite Ausblicke nach beiden Seiten über die flachen Höhenzüge wirkten auf mich erhebend, da ich solche im tiefen, buschigen Tale des Kassai seit Monaten nicht gesehen hatte. Übrigens senkten sich alle diese Höhenzüge — wir überschritten fünf derartige Wellen — nach Nordwesten dem Tale des Langala zu. Am Nachmittag trafen wir in der Faktorei Jbauschi ein. Der lange Marsch hatte mich sehr ermüdet, und ich verbrachte einen äußerst schmerzvollen Nachmittag. Herr de Jaer war vor mir angekommen. Ich traf hier Herrn van Kauteren als Stationschef an. Der Herrscher der Bakuba, der Lukengo, war just in dieser Zeit aus dem Staatsgefängnis irr Lussambo entlassen und wurde jetzt mit allen Ehren in sein Reich wieder eingesetzt. Der Hauptmann Le Coq, der gewöhnlich in Luluaburg residiert, leitete das mit seinen Soldaten, und Herr
Rückseite. Ein halb der natürlichen Größe.
Dreizehntes Capitel.
Jbauschi.