Aus dein 5ckizzenbuche meiner schwarzen Freunde: Zeichnung eines INalnba, die INndiina, eine große Fledermaus darstellend; der Zickzackflug repräsentiert das Tier. Natürliche Größe.
Elftes Rapitel.
An: Ende der Wasserstraße.
Am Nachmittag des 2. Juli läuft „St. Autouius" in Bena Makima, gelegen an: Kassai, wenig unterhalb der Mündung des Lulua an. An dem außerordentlich schroffen Ufer, das, wie fast überall, in keiner Weise irgendwie eine kulturelle Behandlung erfahren hat, der man seine Eigenschaft als Landeplatz anmerken könnte, steigt der Fuß etwas mühsam zu der schön gelegenen Kulturstätte empor. Wir sind am Ende der Schiffahrt altgekommen, wenigstens ist es das Ende der Schiffahrt für uns. In den Zettelt guter Wasserverhältnisse „krabbelt" der „Antonius" etwas mühsam den Lulua bis Luebo und den Kassai bis Djoko Punda hinauf. Jetzt, in der Zeit des Wassermangels, ist hier seilt Endpunkt. Die Güter werden nach dem oberen Strome mit geruderten Stahlbooten geschafft.
Bena Makima ist schon ein „alter" Platz; ich glaube, die erste Faktorei wurde im Jahre 1888 gegründet. Es siedelten sich dann hier mehrere Kompanien an, von denen aber im energischen Konkurrenzkämpfe bald einige erlagen. Auch heute, wo doch die Fusion, deren Produkt die Kassaikompanie ist, eilte sehr weitgehende ist, und doch fast alles, was „kleine Kompanie" war, verschlungen wurde, auch heute sind noch mehrere verschiedene Anlagen hier vertreten. Da ist gleich dieses Ufer. Es gehört nicht der Kassaikompanie, es gehört der S. A. B. V., einer heute nur noch mit Pflanzungen im Jnlande beschäftigten Gesellschaft. Gleich am Strande liegt ein hübsches kleines Haus inmitten einer Kaffeepflanzung. Es gehört auch der S. A. B. V., die ihren Sitz im Jn- lande Galikoko hat. Am Ufer erscheint der Agent der etwas weiter flußabwärts gelegenen Station der Kassaikompanie, Herr Oeyen. Er erklärt, daß er das Berfügungsrecht über das kleine Haus der S. A. B. V. hätte, und daß er sogleich die Schlüssel voll den im Jnlande wohnenden Peres holen lassen wolle. Ich
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