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Ägypten und Indien : zwei Säulen britischer Weltmacht ; mit einer Übersichtskarte / von Dr. Thierry Preyer
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Im Zeichen der Baumwolle

Es bildet einen Teil der britischen Kolonial­politik, Gebiete, welche neu unter englischen Ein­fluß gelangen, vor allem wirtschaftlich zu heben, und sie produktiv, das will sagen, im Sinne des Heimatlandes finanziell ertragfähig zu machen. Auf welche Weise eine solche baldige und weiterhin möglichst zu steigernde Kapitalproduktion erreicht wird ob durch rationelle Entwicklung und Ver­besserung der natürlichen Hilfsquellen des Landes, oder durch Raubbau und Erschöpfung der letz­teren, das ist den Machthabern weniger wichtig: Wenn nur recht bald hohe Wertziffern erhalten werden!

In Ägypten war dieser Verlauf der wirtschaft­lichen Entwicklung seit der Besetzung durch die Engländer im Jahre 1882 deutlich erkennbar. Allerdings gestaltete er sich infolge der noch lange überaus komplizierten politischen Lage des Landes langsamer und daher günstiger als in unmittel­bar unterworfenen britischen Besitzungen.

Lord Cromer wandte dem wichtigsten Produk­tionszweig des Niltals, der Bodenkultur, von An­fang an seine größte Aufmerksamkeit zu. Er

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