Vorwort
Langsam beginnt sich der durchscheinende Schleier zu lüften, der, vordem dichter als heute, orientalische Märchenschönheit, Pracht und Reichtum Asiens verhüllte. In grimmem Kampf liegt Jung-Siegfried mit dem greulichen Wurm, der tyrannisch-eifernd Indiens Wundergeheimnis bewacht. — Schier unerschöpfliche, von Natur nie versiegende Fruchtbarkeit, reicher als alles Gold — das ist Indiens Mysterium. Noch droht ihr Zerstörung von des Drachen Gift und Gier, solange er mit Faszinationsgewalt sie mißbraucht und beraubt. --
Jahrzehntelang hat mich Ägyptens und Indiens Sonne beschienen, heimisch ist mir der Orient, drum wage ich's, einen Zipfel des Schleiers zu heben, der, die Struktur despotischen Weltmachtgebäudes zu verbergen, von unserem ärgsten Feinde tief herniedergezogen war.
Licht wird's im Osten!