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Samoa / von F. Reinecke
Entstehung
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dort gerade durch besonders steile, in hohen Felskiisten endigende, Ausläufer unterbrochen.

Der Abfall der Berge ist auch auf der Südseite Upolus im allgemeinen am schroffsten. Der westlichste Ausläufer des Central­stockes wird im letzten Drittel durch den riesigen Kegel des Tofua unterbrochen, ihm folgen nach Osten zu der Maungataiti, Singaele, Lauto mit dein Lanutoo-See, Suisinga und Maunga ffamoe (Schlalberg). 'Von diesem letzten, fast in der Mitte der Insel stehenden Berg aus teilt sich der Centralkamm in zwei Hauptarme, von denen der nördliche in langen schmalen Rücken zur Küste hinab­steigt, während der südliche meist solcher Ausläufer entbehrt und überhaupt nur schwer zugänglich ist. Tiefe Schluchten begleiten und trennen die Kämme; dem Fiamoe ist nördlich der 390 m hohe Apiaberg, an dessen nordwestlichen Fusse Apia liegt, vorgelagert'; Zwischen den beiden Hauptrücken erstreckt sich an einzelnen Stellen ein weites, allmählich ansteigendes Hochplateau bis zu dein ungefähr 1000 m hohen Lepua. Östlich von diesem höchsten Berge Upolus löst sich das Kamingebiet allmählich auf, und isolierte Gebirgsmassen, durch riesige Einsenkungen von einander getrennt, heben ihre scharfen, steilen Spitzen und Rücken hoch in die Lüfte und verleihen der Ostinsel einen unvergleichlich grossartigen und doch bezaubernd lieblichen Charakter. Am herrlichsten wirkt dieses topographische Antlitz Upolus bei Solosolo-Fangaloa (nördlich), wo die eckige Spitze des nur auf schmalem Kamme zugänglichen Fao die Umgebung be­herrscht und rechts dahinter als scheinbar selbständige Gruppe die zackigen Formen der östlichen Falealiliberge emporragen. Nach dem Ostcap zu fällt das Relief allmählich, jedoch meist zu Steilküsten ab. Die kleinen östlich vorgelagerten Inselchen Fanuatapu, Nuutele undNuulua sind schwer zugängliche Felsgebilde, vielleicht Skelett­reste eines einzigen mächtigen Kraters, Nuutele scheint jedoch ähnlich Apolima als besonderer Krater entstanden zu sein.

Klimatisches.

Nahe dem Äquator und von den unendlichen Wassermassen des Oceans umgeben, welcher nicht nur die Temperatur reguliert, sondern auch als massgebende Wärmequelle zu betrachten ist, ist das Klima Samoas naturgemäss ausgesprochen feucht tropisch. Die Temperaturen zeigen die geringsten überhaupt bekannten Schwan­kungen zwischen 2024° C im Minimum und 2731° im Maximum; niedrigere und höhere Wärmegrade sind im Küstengebiet seltene