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Die Karolinen, Marionen und Palauinseln.
mit den Bewohnern dieser Inseln nach der Besitznahme der Ladronen in m Verbindung hauptsächlich in Folge der von den Jesuiten unternommenen mn
Missionsversuche, die zu einer Kenntnis von dem westlichen Teile des Hää
Archipels führte, wie sie in jener Zeit (die Ladronen ausgenommen) von noo
keinem einzigen des Ozeans bestand; aber für eine ordentliche Erforschung gim
geschah dadurch ebensowenig wie durch den Verkehr, welchen die Karolinier nm
seit 1788 mit der spanischen Kolonie in Guajan anknüpften und der nrj
seitdem' nicht wieder aufgehört hat. Dagegen haben seit der Mitte des Ss<j
vorigen Jahrhunderts europäische Schiffe einzelne karolinische Inseln nlss
namentlich auf den Fahrten nach China im Westteil des Archipels kennen mn
gelernt und dadurch einige Kunde von demselben verbreitet; die erste Ztßu
gründliche Erforschung war die des Franzosen Duperrey 1824, der zum mu;
erstenmal die östlichen Inseln sorgfältiger untersuchte, sie tritt jedoch chaö
weit gegen die Aufnahme des Kap. Lütke 1827 und 1828 zurück, eine smZ
Aufnahme, die zu den glänzendsten von allen gehört, welche in dem Ozean nmj
vorgenommen sind und die die unentbehrliche Grundlage für die Schilderung gim
des Archipels bildet und stets bilden wird.
Allgemeine Beschreibung von Aap.')
Dieselbe ist, von ein paar kleinen Atollen abgesehen, die westlichste stsch der eigentlichen Karolinen. Sie teilt mit Kusaie, Ponape, Ruk und den Palau die. Besonderheit eines gebirgigen Aufbaus; alle übrigen mgi
Komponenten des Archipels setzen sich nur aus niedrigen, eben über dem mZä
Wasser emporragenden Koralleninseln zusammen. Jap ist von Südwest tftm nach Nordost gestreckt, mit einer Spitze weist es nach Süden und nimmt tmm
von da nach Norden an Breite immer zu, sodaß im allgemeinen die
Gestalt eines von links nach rechts gewendeten Kommas herauskommt. .tmli
Die Längenausdehnung beträgt 2^, die Breite in der Mitte etwa vmt:
14/2 Meilen. Das Areal, welches die Insel einnimmt, ist mit vier nm
Ouadratmeilen etwa so groß wie das unseres Bundesstaates Bremen. .mn>
Bei diesen kleinen Verhältnissen erscheint es nicht wunderbar, daß man nom
von dem höchsten Berge, dem 300 m hohen Köbull, nicht nur das ganze szno
feste Land zu überschauen vermag, sondern noch ringsum weit darüber näii
hinweg die unendliche Fläche des Meeres. Der Blick ist ungemein reiz- -zin
voll. Von den tiefblauen Wogen des Ozeans hebt sich zunächst — in m
einer Entfernung von einer Viertel- bis zu einer ganzen Meile vom man
Strande — ein die ganze Insel umziehender, bei Sonnenlicht silberweiß ! Hism glänzender Kranz, die Brandung ab, die viele Meter hoch aufspritzenden, j ,ns<ji in Schaum zerschlagenen Wellen kennzeichnend, mit denen sich das Meer ^ nsKl - ,
') Pros. vr. G. Volkens: „Ueber die Karolineninsel Aap". Verh. der < .
Ges. für Erdkunde 1901. S. 62 ff.
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