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Das 19. Jahrhundert.
Form, auch im 19. Jahrhundert noch lange festgehalten N3U
haben. Es sind aber doch, besonders seit 1865, die nötigen lisyj
Reformen durchgeführt. Neue einträgliche Kulturen, be- -sä
sonders die des Tabaks, haben sich eingebürgert, und das tzocl
niederländische Volk besitzt in seinem Kolonialreiche nicht tstm
nur wie Portugal eine Erinnerung an den Glanz früherer 7373
Zeiten, sondern eine Quelle kräftig pulsierenden Lebens. .sns
Mit Recht ist es stolz darauf, daß es sich in der Be- -M
deutung seines kolonialen Betriebes unmittelbar neben die 3id
Großmächte stellen kann.
50. Deutsche und Italiener.
Eines nationalen Staates entbehrend haben Deutsche schst
und Italiener an der Kolonisation des Entdeckungszeit- ckisz
alters und der folgenden Jahrhunderte keinen Anteil listn
nehmen können. Das Bedürfnis dafür ist aber um so as n
lebhafter empfunden worden, als beide Völker, besonders «7scl
aber die Deutschen, fast fortdauernd einen Überschuß an no r
Arbeits- und Tatkraft in unteren, mittleren, höheren und dim
höchsten Ständen hervorbrachten, der Unterhalt, Fort- -troi
kommen, Betätigung in der Fremde suchen mußte. Die si(T
Deutschen haben seit dem 17. Jahrhundert Siedler für ruf
überseeische Gebiete geliefert. Pennsylvanien trat als ein M3 ^
Staat in die Union, in dem die deutsche Sprache an- -no
erkannt war. An der Besiedelung der Vereinigten Staaten mtn
im 19. Jahrhundert sind die Deutschen, wie schon be- -3Ü
merkt, mit mindestens 5 Millionen beteiligt, und Hundert- -tr3ü
taufende haben sie nach Australien, Süd-Afrika, Kanada, nach Süd-Brasilien, Argentinien, Chile gesandt. Ihre 3^
Kaufleute und Gewerbetreibende finden sich über die ganze Welt verstreut, verbreiteter wohl als die irgend einer 73nü
anderen Nation.