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Die Kolonialgesetzgebung des deutschen Reichs mit dem Gesetze über die Konsulergerichtsbarkeit / von Kolisch
Entstehung
Seite
139
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Verfügung behufs Uebertragung konsularischer Befugnisse, sowie des Rechts znm Erlasse polizeilicher und sonstiger die Verwaltung

betreffenden Strasvorschriften auf Beamte der Schutzgebiete von Kamerun und Togo, vom 29. März 1889.

Auf Grund des § 5 und des Z 11 Abs. 2 und 3 des Gesetzes, betr. die Rechtsverhältnisse in den deutschen Schutzgebieten (R.-G.-Bl. 1888, S. 75), wird für die Schutzgebiete von Kamerun und Togo Folgendes bestimmt:

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In jedem der beiden Schutzgebiete hat der zur Ausübung der Gerichtsbarkeit erster Instanz ermächtigte Beamte zugleich die Befug­nisse wahrzunehmen, welche den deutschen Konsuln nach 8 16 des Gesetzes vom 25. October 1867 (B.-G.-Bl. S- 35) und nach 8 35 des Gesetzes vom 8. November 1867 <B-G.-Bl. S. 137) zustehen. Dasselbe gilt von den Befugnissen, welche den deutschen Konsulaten als SeemannS- ämtern nach der Seemannsordnung vom 27. December 1872 (R.-G.-Bl. S. 432) und nach sonstigen Reichsgesetzen obliegen?

Die für die Konsuln geltenden Ausführungsbestimmungen zu den im vorhergehenden Absätze genannten Gesetzesvorschriften finden ent­sprechende Anwendung.

In den bezeichneten Angelegenheiten werden Gebühren und Aus- lagen nach Maßgabe des Gesetzes über Gebühren und Kosten bei den Konsulaten des Deutschen Reichs vom 1. Juli 1872 (R.-G.-Bl. S. 245) erhoben.

I.s.) Gesetz, betr. die Verpflichtung deutscher Kauffahrteischiffe zur Mit­nahme hilfsbedürftiger Seeleute, vom 27. December 1872.

k) Ü 62 des Gesetzes vom 6. Februar 1875.

v) M 14, 15. 20, 28 des Gesetzes vom 27. Juli 1877.

.1) tzß 12, 57. 62. 66. 91 bis 93 des Gesetzes vom 13. Juli 1887.

o) 8 21 Nr. 4 des Gesetzes vom 11. Februar 1888.

l) 8 136 des Gesetzes vom 22. Juni 1889.