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Shamba, Mpori und Bahari : ostafrikanische Momentbilder / von Gerhard von Byern
Entstehung
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Muth"

Seit meiner Kindheit habe ich Hnnde um mich gehabt und, wie das Erlebnis mitMax" zeigt, auch gelegentlich einmal> besonders in Afrika Angehörige schwer zu bestimmender Rassen, meist aber nur schöne und echte Hunde. Meine Lieblingshunde sind die deutschen Boxer. Zwei solche außerordentlich prächtige Exemplare, Hund und Hündin, besaß ich in Ostafrika, daneben noch einen echten, deutschen, schwarzen Spitz, da diese sehr wachsam sind und die größeren Hunde, die sich mehr für's Zupacken eignen, in der Wachsamkeit bestärken und ermuntern. Mit diesen Dreien ging ich eines Morgens aus der Kautschukpflanzung in die Palmenpflanzung. Auf der von mir angelegten, großen Straße traf ich meinen Assistenten, den ich bat, mit­zugehen, um ihm verschiedenes zu zeigen und zu sagen. Als wir noch ungefähr hundert Schritte von dem in der Palmen­pflanzung gelegenen Hanse des Assistenten entfernt waren, hörte ich plötzlich das Fauchen eines Leoparden. Meine drei Hunde, die Gefahr nicht kennend, stürmten augenblicklich los. Die Hündin und der Spitz kamen sofort in langen Sätzen wieder heraus, als sei der Böse hinter ihnen, der Rüde aber, namensMuth", blieb im Busch. Da wir glaubten, der Leopard würde, erschreckt durch den plötzlichen Überfall, aus dein Busch flüchten, stellten wir uns schußbereit auf, mußten aber bald an dem wütenden Stampfen, Fauchen und Knur­ren erkennen, daß ein Kampf da drinnen in vollem Gange war. Mit einem Male kam der Leopard in voller Flucht aus seinem Versteck heraus, und an seinem Halse hing ... Muth. Ein heftiges Schleudern, und der Hund flog eine Strecke fort, nahm aber den Leoparden sogleich wieder an. Da glückte es dem Leoparden, Muth einen entscheidenden