oder früheren Württemberg™ besteht und dessen Bevölkerung, wenn sie draussen ist. nicht etwa als Badener angesprochen wird, sondern als „Schwöba", aber als gute!
Eine Berechtigung, hier das Wort zu nehmen, möchte ich auch daraus herleiten, dass Pforzheim als Industriestadt, die Handel über den ganzen Erdball treibt, der heutigen schönen Schöpfung das grösste Interesse entgegenbringen muss, alle Ursache hat, sich daran zu (reuen und daran mitzuhellen, dass das Deutschtum im Ausland hochgehalten wird, die Beziehungen zwischen Mutterland und den Deutschen im Ausland eng und enger bleiben.
Wir haben ja darüber heute ganz herrliche, herzerhebende Worte gehört. Aber einen Gedanken möchte ich noch zum Ausdruck bringen. Wir haben gehört, dass viele Württemberger als Pioniere in das Ausland gegangen sind, vielfach als Landwirte, die landwirtschaftliche Kulturen anlegten. Da möchte ich der den besseren Standen angehörenden Jugend die Mahnung gegeben haben, nicht alsbald im Ausland alles Ausländische nachzuäffen, so draussen dem Deutschtum nichts zu nützen, ihm zu Hause zu schaden, sich nicht einzubilden, dass man ein feiner Ausländer geworden sei, wenn man zu Hause im Eisenbahnwagen beide Füsse aul die Polster lege oder die Hosen autgekrempelt trage, was sich doch bei dem heutigen Stoffmangel gar nicht mehr vertreten lasse. Der Krieg habe gezeigt, dass auch solche Nachäffer interniert werden!
Aus dem Munde Seiner Majestät haben wir heute das stolze Wort gehört: „ich will ein Deutscher sein". So sollen auch unsere Leute draussen stets sich bewusst sein: „Ich bin ein Deutscher, will ein Deutscher sein". Und wie wir gar oft in fröhlicher Stunde singen: Deutschland. Deutschland über alles, so wollen wir in dieser Festesstunde rulen: ,.Das Deutschtum — hoch, hoch, hoch!"
Bürgerausschussobmann Dr. Wölz, Stuttgart.
Gestatten Sie mir, dass ich als Vertreter der Hausherrin, der Stadtgemeinde Stuttgart, insbesondere aber als gewählter Sprecher ihrer Bürgerschaft Ihnen von ganzem Herzen für Ihr so zahlreiches Erscheinen aus allen Gauen unseres Vaterlandes anlässlich dieser für unsere Stadt so sehr bedeutungsvollen Gründung danke.
Nachdem die Gäste schon zu Wort kamen, muss ich zunächst um Entschuldigung für meine Verspätung bitten, darl hietür aber zur Be-