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Audi von sehr vielen anderen Organisationen sind uns weitgehendste Unterstützungen zugesagt worden, aber es würde zu weit gehen, diese hier alle einzeln aufzuführen.
Eine Werbung in der Oeffentlichkeit haben wir überhaupt noch nicht unternommen. Die bisher erzielten Erfolge in dem erwähnten kleinen Kreise berechtigen zu der Annahme, dass wir von der Allgemeinheit, besonders von Handel und Industrie sehr erhebliche Mittel erhalten werden. Die Durchführung des Unternehmens erfordert sehr grosse Beträge und wir hoffen dabei auch auf die tatkräftige Unterstützung durch das Reich, die Regierungen, die Städte und die grossen Verbände.
Geheimer Kommerzienrat P. Zilling
Stellv. Vorsitzender des Württ. Vereins für Handelsgeographie und
Förderung deutscher Interessen im Ausland E V.. Stuttgart.
Als wir am 27. Februar 1882 den Württemb. Verein für Handelsgeographie begründeten, schrieben wir die Förderung deutscher Interessen im Ausland auf unsere Fahne. Seitdem haben wir durch Vorträge aus allen Gebieten der Erdkunde und der Handelsgeographie das Interesse in den weitesten Kreisen geweckt. Verbindungen namentlich mit den im Ausland lebenden Schwaben angeknüpft, und uns bemüht vor allem das Wirken und die Bedeutung des Deutschtums im Ausland ins rechte Licht zu setzen.
Im Jahre 1889 wurde unser handelsgeographisches Museum eröffnet, dessen Grundstock eine reichhaltige Produklensammlung an Hölzern, Getreidesorten. Baumwolle. Wolle. Seide, Mineralien und anderen Erzeugnissen des Pflanzen-, Tier- und Mineralreichs bildete. Diese Sammlung sollte mit dem nötigen statistischen Material und sonstigen Erläuterungen versehen, den Industriellen und Kaufleuten Gelegenheit geben, die Naturerzeugnisse fremder Länder kennen zu lernen und sich über deren Bezugsmöglichkeiten zu unterrichten, sollte aber auch dazu dienen, den Landwirten. Flandwerkern. Kaulleuten und Technikern, welche nach Uebersee gehen, über die Naturschätze und die geschäftlichen Verhältnisse anderer Weltteile Wissenswertes zu vermitteln.
An die Produktensammlung schloss sich eine ethnographische Sammlung an, die sich insbesondere durch die Tatkraft unseres langjährigen Vorsitzenden Sr. Excellenz Dr. Karl Graf von Linden so sehr