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lll. Zeitschriften.
1. Das Deutschtum im Auslande. Vierteljahrshefte des Vereins für das Deutsch
tum im Auslande (abgekürzt v. D. A.). Herm. Hillger, Berlin und Leipzig.
2. Das größere Deutschland. Wochenschrift für deutsche Welt- und Kolonialpolitik.
Or. Hermann Handke, Weimar.
3. Deutsche Erde. Beiträge zur Kenntnis deutschen volkstums allerorten und aller-
zeiten. Paul Langhaus, perthes, Gotha.
4. Deutsche Geographische Blätter. Geographische Gesellschaft in Bremen.
l)r. Gppel und Wolkenhauer.
5. Deutsche Kultur in der Welt. Leipzig, Hugo v. Grothe.
6. Deutsche Schulpraxis. Leipzig, Wunderlich.
7. Die deutschen Schutzvereine und der vürerbund. 95. Flugschrift, München,
Tallwey.
8. Die Karpathen. Halbmonatsschrift. Kronstadt, Verlag Zeidner.
9. Heimat und Welt. Dresden, Rautenstrauch (bringt gute anschauliche, volkstüm
liche Darstellungen vom Ausland-Deutschtum).
10. Kalender (ausländische), aus den verschiedensten Ländern, vor allem „Der Schwä
bische Hausfreund" von Müller-Guttenbrunn, „Sächsischer Hausfreund" (aus Siebenbürgen).
11. Nord und Süd. Ludwig Stein.
12. Österreichische Rundschau.
13. von der Heide. Temesvar, Ungarn. Drendi.
Dar Deutschtum im Kurlande in den Werken der Dichter.
Motto: Wir wollen alle Bruder sein,
an Deutschlands Brust uns schmiegen, an Inn und Lider, Donau, Rhein, uns in den Rrmen liegen. (Glim.)
I. Große deutsche Dichter, deren wiege außerhalb -er jetzigen Reichsgrenzen stand.
1. Walther von der Vogelweide (Tirol und Deutschbähmen) war der größte und
vielseitigste Meister des Minnesanges, unter den deutschen Minnesängern der deutscheste.
2. Peter Rosegger (Steiermark) erzählt uns von Freud und Leid seiner ursprünglichen
und schlichten steirischen Bauern.
3. Adalbert Stifter (Böhmerwald) ist in erster Linie Naturschilderer seiner Wald
heimat.
4. Marie v. Ebner-Lschenbach (Mähren), die größte deutsche Erzählerin des 19. Jahr
hunderts, hat uns schöne Schloß- und Dorfgeschichten ihrer mährischen Heimat geschenkt.
5. Franz Grillparzer ((Österreich), mit jeder Faser seines Herzens „Altösterreicher",
„Altwiener", findet als Dramatiker in unserer Zeit erst die gebührende Würdigung.
6. Nikolaus Lenau (Ungarn) ist einer der unglücklichsten deutschen Dichter. Seine
lyrischen Gedichte, in denen Schwermut und verhaltener Schmerz des Dichters zum Ausdruck kommen, bilden noch heute einen festen Bestand unseres Sangesschatzes.