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gebackene Brot des Pfarrhauses schmecken. „Der Zaun ist stark und stattlich, Herr Pfarrer, da bricht auch der stärkste Gchse nicht durch," meint der Fühver der Bruderschaft, der „Altknecht" dem Pfarrer gegenüber, der sich auf diese Bede verlassen kann und nicht nötig hatte, die Arbeit zu überwachen oder zu prüfen, was der Sachsenbauer anfaßt, das hat Bestand, das weiß er. So weit es die Tüchtigkeit der Arbeiter betrifft. — Der Zigeuner aber, der in den nächsten Tagen an der frischgezäunten wiese vorübergeht, lächelt und denkt: „Lin schöner Zaun, wird gut brennen im Winter!"
Und kaum fangen die Herbststürme an zu wehen, so wandert der Zaun auf seinem Arme seiner Hütte zu und muß, wenn abermals die „Austage" kommen, wieder erneut werden.
von der Heimatdichterin Regine Ziegler (Nrkeden).
Die Karpathen, III. Iahrg., Nr. 10.
8. Banaler Zchwabenlied.
1. Es brennt ein weh, wie Bindertränen brennen, wenn Llternherzen hart und stiefgesinnt.
O, daß vom Mutterland uns Welten trennen und wir dem Vaterland nur Fremde sind!
2. Noch läuten uns der alten Heimat Glocken, die Glocken unsrer väter treu und schlicht.
Doch frißt der Sturm ihr seliges Frohlocken und Blitz auf Blitz zerstört das Friedenslicht.
3. von deutscher Erde sind wir abgeglitten auf diese Insel weit im Völkermeer.
Doch wo des Schwaben Pflug das Land durchschnitten wird deutsch die Erde, und er weicht nicht mehr.
4. wer mag den Schwaben fremd in Ungarn schelten! hier saß vor ihm der Türke, der Tatar.
Er will als Herr auf seiner Scholle gelten, ist Bürger hier und nicht dein Gast, Madjar!
6. Er hat geblutet in Prinz Eugens Heeren, vertrieb den Feind, der hier im Land gehaust.
Dein eigner Bönig rief ihn einst in Ehren,
„pflüg' mir den Boden, wackre Schwabenfaust!"
6. Aus einer wüste ward ein blühend Eden, aus Sümpfen hob sich eine neue Welt.
von diesem Land laßt deutsch und treu uns reden, verachten den, der's nicht in Ehren hält.
7. G Heimat, deutschen Schweißes stolze Blüte, du Zeugin mancher herben Väternot,
wir segnen dich, auf daß dich Gott behüte, wir stehn getreu zu dir in Not und Tod!