r^r c<Lri cM cLrr r^srr cLrr 6 cM c-L>r c<Lrr c<Lrr c<Lrr
verein für das Deutschtum im Ausland. Aber die große Masse des Volkes brachte den Bestrebungen wenig Teilnahme entgegen, einfach deswegen, weil sie von den Ausländsdeutschen recht wenig wußte, vergleiche man die Summe, welche andere Völker für die Erhaltung ihres volkstums im Auslande aufwenden, so bringen Slawen, Franzosen urid Italiener reichere Mittel auf, und wir können hierin von ihnen nur lernen. Als Beispiele seien zwei hervorgehoben: Die Tätigkeit der ^.llianLe tran^aise, die es sich viel Geld kosten läßt, in fremden Ländern französischen Einfluß zu verbreiten durch Gründung von Schulen, Büchereien, Waisenhäusern, während unser verein für die Erhaltung des deutschen Volks-, Sprach- und Kulturbesitzes eintritt, nennt sich der französische ein verein zur verbreitung der französischen Sprache. Dabei wohnen ganz wenig Franzosen im vergleich zu unsern 30 Millionen Ausländsdeutschen im Auslande. Innerhalb Italiens wirken zwei vereine: Der Dante- Allighieri-Verein und die ^ssocia^ione-I'rento-'I'rieste für die italienischen Auswanderer in der Welt.
hoffen wir, daß dieser Krieg das Deutschtum der ganzen Welt einigt und daß das machtvolle Deutsche Reich, das die Feinde jetzt zu zerschmettern gedachten, der Mittelpunkt des Deutschtums in der ganzen Welt wird. wäre das nicht die schönste und bedeutungsvollste Frucht des deutschen Krieges?
Nach Hauptmann, „Nationale Erdkunde" und Nohrbach, „Der deutsche Gedanke in der Welt".
Die Deutschen im Auslande.
Ihr Deutschen unter fremden Sternen, in meergeschiedenen weiten Fernen, ihr sollt die Sprache nie verlernen, die wohllautreiche, starke, milde, die schönheitvollen Klanggebilde, die in des alten Lands Gefilde dereinst zu euch die Mutter sprach: in euren herzen tönt sie nach: — wer sie vergißt — dem weh und Schmach! —
Die Shakespeares trägt der Dritte — ich lob' ihn drum! — wie seine Sittten getreu in fremder Lande Mitte:
Und Schiller soll vergessen sein? —
Ihr deutschen Männer rufet: „Nein!"
Ihr deutschen Frauen, stimmet ein, und eure Mädchen soll'n und Knaben als köstlichste von allen Gaben das Kleinod deutscher Sprache haben!
Felix vahn.