Teil eines Werkes 
Bd. 2 (1915)
Entstehung
Seite
229
Einzelbild herunterladen
 

BEGLEITWORTE ZU DEN KARTEN.

Als topographische Grundlage der beiliegenden Karten dienten:

Die Küstenblätter der Karte von Deutsch-Ostafrika in 11500000 von P. Sprigade und M. Moisel;

die Blätter 6 und 9 der Karte von Deutsch-Ostafrika in 9 Blättern (Großer Deutscher Kolonialatlas, Nr. 21) in 1:1000 000, herausgegeben vom Reichs- Kolonialamt;

die Karten von Mafia (1 : 150000), Sansibar (1 : 200000) und Pemba (1 : 520000) in O. Baumann: Der Sansibar-Archipel;

die Karte von Sansibar in E. Werth: Die Vegetation der Insel Sansibar (1 : 500000);

die Map of Zanzibar Island from Imam Sherif Khan Bahadur (London 1904) in 10 Blättern (1 : 51680);

die Karte von Pemba in Bornhardt: Zur Geologie und Oberflächen­gestaltung Deutsch-Ostafrikas;

schließlich die betreffenden Deutschen Admiralitätskarten.

Für die nähere Umgebung von Daressalam bot die Karte der Um­gebung von D. vom Vermessungsbüro Daressalam (1915) in 1 : 25000 einige Ergänzungen. Weitere wurden (in Usaramo) nach eigenen noch unveröffentlichten Routenaufnahmen hinzugefügt; sie treten aber bei dem kleinen Maßstabe der Karte nicht besonders hervor. Der südliche Küstenstrich vom Matandu bis Kap Delgado konnte schließlich noch nach der Morphologischen Karte des südlichen Küstenlandes von Deutsch- Ostafrika von E. Hennig und H. v. Staff in 1 : 500000 (Berlin 1912) sowie die Tanga-Küste vom Umba bis zum Pangani nach der Karte von Usambara und Küstengebiet in 4 Blättern, 1:100000, herausgegeben vom Kaiserl. Gouvernement (Berlin 1912), umgearbeitet werden.

Wenn die ganze Fülle der topographischen Einzelheiten, soweit sie im Text des vorliegenden Werkes erwähnt wird, auf den beigegebenen Karten nicht eingetragen ist, so geschah es vom Verfasser in der Absicht, das geologisch-morphologische bezw. pflanzengeographische Bild möglichst klar hervortreten zu lassen. Für manche Einzelheiten wird der Leser auf die genannten Kartenwerke zurückgreifen müssen.

Die »geologisch-morphologische Übersichtskarte« stellt keine geo­logische Karte auf orographischer Grundlage dar. Sie faßt vielmehr die

229