Druckschrift 
Die Nutzpflanzen unserer Kolonien und ihre wirtschaftliche Bedeutung für das Mutterland / von D. Westermann ... Tafeln ... gez. von K. Bock
Entstehung
Seite
49
Einzelbild herunterladen
 

Kokospalme (Forts.) Schibutter.

der Eingebornen auch europäisch geleitete Kokospflanzungen befinden. Auch an den Küstenstrichen Deutsch-Ostafrikas, Togos und Kameruns gedeiht die Kokospalme, sie wird hier aber fast nur von Eingebornen kultiviert, in ganz unbedeutenden Mengen auf europäischen Pflanzungen; fast die ganze Kopraausfuhr Ostafrikas und Togos sind Ein- gebornenprodukt. In Ostafrika sind allerdings ziemlich bedeutende europäische Kopraplantagen, sie werden aber nicht vergrößert.

Die Ausfuhr unserer Kolonien im Jahre 1906 zeigt folgende Übersicht:

Samoa

9 600 000 kg =

2 900 000 Mk.

1907= 1560 000 Mk.

Ostkarolinen

625700 =

123700

»

1907 = 79000

»

Westkarolinen

348400 =

78 000

91

1907= 116000

91

Palau

117000 =

32900

99

1907 =

91

Marianen

112400 =

33700

n

1907 =

91

Marschallinseln

2847000

569000

91

1907= 4071)00

91

Bismarckarch.

4 193 (HK) =

1375000

n

1907= 1522000

W

K. Wilhelmsland

197000 =

43300

»

1907 = 285000

»

D.-Ostafrika

3842000 =

1087000

»

1907= 1345000

91

Togo

28000 =

7500

n

1907= 11000

n

Außerdem im für reichlich

ganzen Nüsse

6000

99

1907 = 5000

91

Zusam men 6 256100 Mk. 1907 = 5 350 000 Mk.

Die Gesamteinfuhr Deutschlands an Kopra betrug 16878000 Mk.; also können wir schon jetzt mehr als ein Drittel unseres Koprabedarfes aus unsern eigenen Kolo­nien decken.

Schibutter

(Tafel 19).

Der Schibaum (Butyrospermum Parkii) ist im Sudan heimisch. Hier findet er sich vom äußersten Westen

12

49