D. Trinknamen.
u) Einleitende Bemerkungen (nach I. Spieth, „die EKe-Stämme").
Palmweintrinker legen sich zuweilen fünf, zehn, ja zwanzig Namen bei. Jeder Name besteht aus einem ganzen Satz und ist in den meisten Fällen ein allgemein gebrauchtes Sprichwort. Bei schweren und sehr ermüdenden Arbeiten oder im Krieg dann auch beim Palmweintrinken ruft sich der Inhaber seine Namen laut zu, oder es werden ihm dieselben von einem Freund laut und in sehr raschem Tempo aufgezählt. Wer die Trinknamen eines andern kennt, beweist damit, daß er in freundschaftlicher Beziehung zu demselben steht. Der Zweck dieser Namensaufzählung ist der der Ermunterung und Anfeuerung zu schwerer oder besonders gefahrvoller Arbeit. In den Trinknamen werden Körperkraft, Mut und Klugheit eines Menschen lobend festgehalten und anerkannt. Im Gegensatz zu diesen Vorzügen werden Reichtum, angesehene Stellung, körperliche und geistige Schwächen in den Trinknamen gegeißelt. Aus den langen Sätzen der Trinknamen werden gewöhnlich nur einzelne Stichwörter als Personen- oder Rufname gebraucht; zwar nicht so, daß jeder, der Trinknamen hat, sich mit einem dieser Stichworte rufen lassen würde. Es kann jemand Komla gerufen werden, der daneben noch eine ganze Anzahl Trinknamen hat. Andere wiederum wählen sich eines der Stichwörter ihrer Trinknamen zu Personennamen, womit sie sich auch im Alltagsleben rufen lassen.
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Trinknamen.
I. Die Axt zerschneidet die reisen Palmkerne; doch ist sie nicht ölig geworden; aber der Holzlöffel (Kochlöffel siir das Palmöls ist im Zimmer und ist voll Ll.