6. m Rätsel (^äEo).
(Rätselaufgeben — to uäiro, aäroMmedsöö.)
Sie verraten eine scharfe Beobachtung der Natur, mit der der Eingeborne einen viel häufigeren und intensiveren Umgang pflegt, als der Europäer. Aus ihr sind auch die meisten Rätsel entnommen. Andere entstammen der kleinen häuslichen Welt, die den Neger umgibt, wieder andere verdanken der Begleichung ihrer Körperteile mit den ihnen ähnlichen Dingen ihre Entstehung. Ihre Lösung setzt Vertrautheit mit den Lebensverhältnissen der Eingebornen und ihrer oft absurden Vergleiche der Natur voraus; sie ist deshalb für uns nicht leicht.
1. kVtou^s vls xoäui dsüa uaru; u^smats üu aäos vo AbeöeZvsöö o.
(No.)
2. dska 1s tou/s si, svs tu wöäsL üpo ras evo
(Tlsti.)
3. Äutsuvis, (ösüaüpui) üs tu W wsds IllSUU us o.
(^ovuus.)
4. Lobs vs taoas/s äro äru us. VVsu^itovvo.
(Ostia vs tu —aüatu.)
1. Mein Vater kaufte mir einen Schamschurz, ich kann ihn niemals ganz anziehen.
(Weg.)')
2. Mein Vater hat einen Widder; fein Kopf geht nicht in seinen Stall. (Widder — Messer — Stilett; Kopf — Messerheft, es geht nicht in die Scheide.)
3. Ein Knabe (Jüngling) baute ein Haus und machte keine Öffnung (Türe) daran.
(Kokosnuß.)
4. Der weiße Gipfel des Sobes — (ein Gemüse) erfreut die Wenyileute.
(Palmweinschaum.)
') „Der Schamschurz (Lendenband) besteht aus einem langen, schmalen Streifen. Ebenso ist auch der afrikanische Weg schmal und lang. Aber man kann dieses lange Band nicht abschneiden und um die Lenden schlingen." (Erklg. nach Spieth, die Eeve-Slämme.)