Kapitel XVI.
Einiges über Fauna und Flora.
Von Dr. med. Paul Schnee.
Der Bismarck-Archipel und die Salomonsinseln gehören zur australischen Region, welche sich tiergeographisch durch das Fehlen der Säugetiere, mit Ausnahme der beiden niedrigsten Ordnungen der Beutler und Kloakentiere, charakterisiert. Ausserdem kommen ursprünglich offenbar zugeflogene Fledermäuse, eingeschleppte Ratten und Mäuse, sowie als Haustiere importierte Hunde und Schweine vor. Letztere sind teilweise venvildert und beleben heute somit scheinbar als wilde Tiere den Urwald in der Nähe der Dörfer.
Auf den Salomonsinseln finden sich zwei eigentümliche Mäuse, ein Beuteleichhorn, auf das ich noch unten zurückkomme, mehrere fliegende Hunde, d. h. grosse, fruchtfressende, sowie einige kleine Fledermäuse, die sich, wie die unsrigen, von Insekten nähren. Im Bismarck-Archipel selbst treten nach Matschie, dessen Angaben ich meiner Zusammenstellung zugrunde lege, noch hinzu eine grosse Ratte, ein Beutelbär, ein kleines Känguruh, sowie ein Borstenbeutler.
Betreffs der Flughunde bemerke ich nur, dass dieselben eine ziemliche Grösse erreichen können. Eunycteris papuana Ptrs., die grösste Art, klaftert bis
Schnee, Südsee, _o