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Bilder aus der Südsee : unter den kannibalischen Stämmen des Bismarck-Archipels / von Heinrich Schnee
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Kapitel XIII.

Fahrt nach der Südküste Neupommerns.

Der Hauptteil von Neupommern, südlich der Gazelle­halbinsel, gehört zu den am wenigsten bekannten Teilen des Bismarck-Archipels. Es befand sich bisher dort keine einzige Handelsstation. Abgesehen von einem Besuch des Kaiserlichen Richters Dr. Hahl an der Nordküste von Neupommern (Nakanai) im Jahre 1896 und dem gelegentlichen Anlaufen einzelner Punkte an der Nord- wie der Südküste durch Kriegs- und Handelsschiffe hatte keinerlei Verkehr mit dem Hauptteil der Insel stattgefunden. Speziell die Südküste war, abgesehen von einem Besuch des Reisenden Po well im Jahre 1878, der aber nicht über die Weite Bucht hinausge­kommen war, wenig bekannt geworden.

Die Gelegenheit zu einer Bereisung der Südküste Neupommerns bot sich mir im November 1899. Der Bischof Couppe beabsichtigte mit dem kleinen Missionsdampfer »Gabriel« (16 Tonnen gross) eine Fahrt dorthin zu unternehmen, um das Land zu er­forschen und Beziehungen mit den Eingeborenen an­zuknüpfen.

Auf Einladung des Bischofs beteiligte ich mich an dieser Fahrt, welche eine für die Verwaltung äusserst wünschenswerte, bisher lediglich aus Mangel an Mitteln vom Gouvernement nicht selbständig angestrebte