und Erfolg bemüht hat, den aus den natürlichen Verhältnissen sich ergebenden Mangel durch eine erhöhte Anspannung der geistigen Lraft auszugleichen.
England.
wäre die Größe staatlicher Macht und Gebietshoheit, die ein volks- tum sich verschafft, der Maßstab für seinen Wert, man könnte den Briten nur Bewunderung zollen. Ein Volk, dessen Staatsgebiet in Europa nur etwa halb so groß ist wie das deutsche und das nur etwa zwei Drittel der Einwohnerschaft des Deutschen Reiches zählt, hat es im Laufe von zwei Jahrhunderten — nicht älter ist die britische Herrschaft! — verstanden, ein Weltreich zu schaffen, das mit nahezu rg Millionen (Quadratkilometern etwa r;°/o der Landfläche der Erde und mit rund 4 rs Millionen Einwohnern etwa den vierten Teil der ganzen Menschheit umfaßt.
8ragt man aber nicht nur nach der Zahl, sondern wägt man die Dinge nach ihrem inneren Wert, was gilt dann das Weltreich der Briten? worauf beruht sein ungeheurer Bau? Zwei Pfeiler tragen ihn: Blut und Gold. Blut — aber nicht das Blut, das ein Mann freudig für das Land seiner Väter hingibt, sondern das Blut grausam unterdrückter Völker aller Erdteile und aller Rassen der Welt. Und mit der feilen Macht des Goldes hat England lange genug das Vorurteil seiner Macht aufrechterhalten. Aber jetzt gilt Eisen mehr als Gold, und schwerer als Eisen wiegt die sittliche Lraft eines Volks- tums, das sich bis zum letzten Mann in die Reihen stellt, dem Angriff der Neider seines Glückes zu begegnen.
vor dieser sittlichen Lraft des Deutschtums wird auch das reiche England zerschellen. Das reich« England? Allerdings finden wir innerhalb des britischen Staates sehr viel Geld. Die wirtschaftliche Lraft eines Volkes hängt aber nicht nur davon ab, wie groß die Gesamtsumme des im Lande vorhandenen Vermögens ist, sondern auch davon, wie sie sich innerhalb -es Volkes verteilt. England
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