des Handelsverkehrs gesehen. So ist denn auch der deutsche Einflust gegenüber dem britischen ständig vorgedrungen, was sich deutlich in der folgenden Übersicht über den Anteil der beiden Flaggen an den Schiffahrtsverkehr der Niederlande erweist. Es waren beteiligt:
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dir britische Flagge mit S3,tz°/a 33,7 °/o 50 ,so/o
„ deutsche „ „ ?o,S°/o ?8,7°/o rg,4°.'o
Zu all diesen Tatsachen gesellen sich nun die Erfahrungen, die Holland nach beiden Richtungen hin mit seinen Nachbarn bisher gemacht hat. Von Deutschland haben die Holländer, das wissen sie nun wohl, keine Beeinträchtigung ihrer staatlichen Freiheit zu besorgen, was man dagegen von England erwarten kann, läßt sich nach zwei Ereignissen beurteilen, die jedem Holländer noch in Erinnerung sein werden: dem Burenkrieg in Südafrika und dem Verhalten Englands während des letzten Aufstandes der Eingeborenen in Atschin auf Sumatra. Nach allrdem wird nicht mehr zweifelhaft sein, in welcher Richtung sich die Entwicklung der Niederlande zu bewegen hat.
Bedeutsam ist auch hier der Umstand, daß in letzter Zeit neben der Schweiz die Niederlande zu einem Mittelpunkt der Bestrebungen geworden sind, die einen friedlichen und rechtlichen Verkehr zwischen den Völkern -er Welt herstellen wollen. Nicht nur, daß im Haag die Friedenskonferenzen getagt haben, Holland ist auch der Sitz so mancher dauernden Einrichtung geworden, die den Zwecken des Völkerrechts dient.
So dürfen wir in der Schweiz wie in den Niederlanden zwei kerndeutsche Staaten begrüßen, die berufen sind, gerade die friedlichen Zusammenhänge zwischen dem Deutschtum und allem anderen volks- tum -er Welt zu vermitteln und zu fördern.
-i- , -l-
Die nordischen Reiche.
Schweden, Norwegen und Dänemark — zwar sind sie ihrer Verfassung nach voneinander getrennt, für die Fragen des Volkstums,