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Togo, die Aufrichtung der deutschen Schutzherrschaft und die Erschließung des Landes / von Georg Trierenberg
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Vierter Teil, Die Erschließungsexpeditionen,

kommen hatte, hatte ihn durch entgegengesandte Eilboten um Vermittlung gebeten, um das gegen den Grafen Zech begangene Unrecht wieder gut zu machen.

Nach Beilegung der Angelegenheit kehrte Graf Zech nach Kete-Kratschi zurück, da viele Händler aus Salaga, der dortigen unsicheren Verhältnisse überdrüssig, nach dem deutschen Bag- jamse und Kete auswanderten, und die Regelung ihrer Verhält­nisse die Anwesenheit des Stationschefs erforderte. Die Weiter­reise voltaaufwärts mußte Graf Zech infolgedessen aufgeben,

21. Zweite Expedition des Oberleutnants Graf Zech auf Neuhofen

nach Sugu 1896/97.

Veran- Im November 1896 waren in Kete-Kratschi abermals Nach­

lassung. richten über politische Expeditionen der Franzosen im nordöst­lichen Hinterlande von Togo eingetroffen. Gerüchtweise sollte in dem zu Tschaudjo gehörigen Bafilo sogar eine französische Sta­tion mit einer kleinen Besatzung eingerichtet worden sein. Auf diese Nachrichten hin beschloß Graf Zech zur Wahrung der deut­schen Ansprüche auf Tschaudjo und Sugu unverzüglich eine Expe­dition dorthin zu unternehmen.

Voraus- Da er selbst infolge zweier schwerer Schwarzwasserfieber

S£ Freiherrn eS noc h bettlägerig war und nicht persönlich sofort aufbrechen v. Seefried, konnte, entsandte er den ihm zugeteilten Leutnant Freiherrn v. See­fried auf Buttenheim über Taschi, Suruku, Bassari, Dako und Bafilo nach Sugu mit dem Aufträge, an ihm wichtig erscheinenden Punkten die deutsche Flagge zu hissen und insbesondere in Sugu eine kleine Besatzung zu hinterlassen. Er stellte ihm ferner an­heim, soweit es ihm erforderlich erscheinen würde, an einzelnen Reisepunkten mit den eingeborenen Häuptlingen Schutzverträge abzuschließen. Graf Zech selbst beabsichtigte nach Wiedererlan­gung seiner Marschfähigkeit über Bismarckburg, Ssada, Alibi, Tschamba nach Sugu zu folgen. Freiherr v. Seefried sollte dann zu ihm stoßen.

Am 15. November brach ersterer mit 22 Soldaten, einem Dol­metscher und einem der arabischen Schrift kundigen Mohammeda­ner von Kete-Kratschi auf. Am 29. November schloß er mit dem OberhäuptlingTagba von Bassari auf dessen Verlangen erneut einen