Rhizopoda.
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Diese Formen stehen aber einheimischen so nahe, dass sie allein kaum geeignet sein können, der afrikanischen Rhizopodenfauna ein spezifisches Gepräge aufzudrücken. Vielmehr glaube ich, dass schon diese wenigen hier bearbeiteten Proben zu der Behauptung berechtigen, dass die afrikanische Rhizopodenfauna mit der europäischen im Wesentlichen übereinstimmt, was wir ja nach unseren Anfangserörterungen auch erwarten durften; den Beweis werden weitere Proben erbringen müssen.
Tafelerklärung.
Alle Figuren sind nach der Natur mit dem Winkel’schen Zeichenapparat entworfen.
Fig. 1—3. Verschiedene Formen von Arcella apicata n. sp.
» 1 und 2. Vergr. ca.
» 3. Vergr. ca. n = Kerne.
» 4. Schalenstruktur von Arcella apicata. Vergr. ca. —~.
» 3 und 6. Arcella oblonga n. sp. Vergr. ca. n = Kerne.
» 7. Schalenstruktur von Arcella oblonga n. sp. Vergr. ca.
» 8. Acanthocystis simplex n. sp. Vergr. ca. c = Centralkorn,
n == Kern, st = Stachel, ps = Pseudopodium.
» 9 — !3- Clathrulina stuhlmanni n. sp.
» 9. Eine Kolonie von 4 Individuen.
» 10. Optischer Durchschnitt durch die Gitterkugel. Vergr. ca. 1 °°° ; n = Kern, m = Mündungen.
» 11. Eine Gitterkugel von der Oberfläche. Vergr. ca. ^E.; u der zu
dieser Kugel gehörige Stiel; b der auf der Kugel befestigte Basaltheil des Stiels eines anderen Individuums.
» 12. Kleiner Theil der Schalenoberfläche mit darauf befestigtem Basal
theil des Stiels eines anderen Individuums; er zeigt die wurzelförmigen Ausläufer. Vergr. ca. —V
» 13. Optischer Durchschnitt durch die Schalenwand. Vergr. ca. I5 °° ; m = Mündung.
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