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erst am 19. Ringe; von da aus kann man dieselben auf jedem dritten Ringe sehen, was die ternäre Zusammensetzung der Somite genügender Weise darthut. Am hinteren Ende des Körpers sind die Somite derart verkürzt, dass das XXII. von zwei Ringen, das XXIII. von einem halb getheilten Ringe, das XXIV. bis XXVI. je von einem Ringe gebildet sind. Die oben erwähnten Papillen liegen dicht am äusseren Kiele und ausserhalb desselben; jederseits sieht man nur eine Papille auf dem betreffenden Ringe; trotz aller Aufmerksamkeit war ich nicht im Stande, andere Papillen zu entdecken. Der After öffnet sich zwischen dem letzten Ringe und dem hinteren Saugnapf.
Die Bauchfläche (Fig. 2b) zeigt deutlich drei Paare schwarzer oder schwarzbrauner Streifen, welche jederseits der Medianlinie auf den 15., 18. und 21. Ringen liegen. Die hintere Lippe des vorderen Saugnapfs wird vom 6. Ringe gebildet. Die männliche Geschlechtsöffnung liegt zwischen dem 25. und 26. Ringe, die weibliche zwischen dem 27. und 28. Ringe. Vergleicht man ihre Lage mit der Lage der Rückenpapillen, was ich wiederholt gethan habe, so bemerkt man, dass die Grenze zwischen dem X. und XI. Somite nicht mit der Furche zwischen den beiden Geschlechtsöffnungen, wie es gewöhnlich bei den Glosso- siphoniden der Fall ist, sondern mit dem weiblichen Porus zusammentrifft. Da die beiden Poren in der Regel von zwei Ringen getrennt sind, so muss man daraus schliessen, dass bei der vorliegenden Art die Geschlechtsöffnungen je um einen Ring nach vorn gerückt sind.
Der hintere Saugnapf ist fast eirund und tief. Durch das Integument schimmert der hintere Theil des Darmes mit sechs in den Somiten XIII—XVIII entspringenden Paaren von seitlichen Blindsäcken hindurch. Die Säcke des letzten Paares dehnen sich durch die Somite XVIII und XIX bis in das XX. Somit aus.
II. Gnathobdellidae.
Die Familie wird von einer einzigen Art vertreten, welche der Gattung Hirudo angehört. Die Diagnose dieser Gattung muss etwas verändert werden und folgendermaassen lauten:
Maxillae una serie 50—100 dentium acutissimorum armatae, pa- pillis carentes. Labium anterius infra plerumque non sulcatum.
Hirudo Hildebrandti, nova species.
iiy Exemplare dieser neuen Art wurden in Mombas von Herrn Hildebrandt gesammelt. Zwei andere Individuen hat Dr. Stuhlmann in Bussisi, an einer kleinen Bucht des Victoria-Nyansa, gefangen.
Das grösste Exemplar, aus Bussisi, ist 50 mm lang und 7—8 mm breit (Fig. 4).
Rückenfläche grau, olivengrau oder röthlich, mit wenigstens sechs braunen, ungleich breiten Längsstreifen versehen (Fig. 5). Betrachtet man die Art und Weise, wie diese Streifen sich zu den Hautwarzen und den Segmental- papillen am ersten Ringe eines Somites verhalten, so ergiebt sich folgende Anordnung (Fig. 6):
Die ganze Breite des Ringes besteht nur aus 19 Hautwarzen, einer medianen und 9 jederseits symmetrisch gelegenen. Von dem Rande ausgehend,