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A. Mrazek.
Einen dritten Charakter bildet endlich die Cycl. oithonoides -Gruppe. Während bei uns in Europa dieser Cycl. oithonoides dominirt (es giebt hier übrigens nur zwei Arten (C. oithonoides und C. dybowskii), tritt in der Stuhlmann'schen Sammlung der Cycl. oithonoides bedeutend in den Hintergrund, es treten aber zwei neue Arten dieser Gruppe auf, die in Europa vollkommen fehlen.
Wenn wir also die erwähnten Thatsachen zusammen mit dem Umstände, dass ein volles Drittel der gefundenen Arten neu ist, erwägen, so kommen wir zum Schlüsse, dass der Charakter der Copepodenfauna von Ostafrika ein ganz anderer ist als derjenige der europäischen Eauna. Zu einer strengeren Präcisirung derselben werden freilich noch weitere eingehendere Untersuchungen erforderlich sein.
Tafelerklärung. Tafel I.
Fig. I. Cyclops stuhlmanni n. sp. 9 ~-
» 2. 9 Vorderfühler desselben
3. $ Furka > ^.
» 4. c? » %
» 1;. Schwimmfuss des 1. Paares —. j 1
» 6. 9 Abdomen von der Bauchseite-".
» 7. Greifantenne s — Spürkolben —.
» 8. Cyclops oithonoides var. Schwimmfuss des 4. Paares ~.
» 9. » » » Basallammelle des 4. Schwimmfusspaares
einer anderen Varietät —.
1
» 10. Cyclops stuhlmanni n. sp. Die beiden rudimentären Fusspaare
des cT ^. 1
» 11. Cyclops stuhlmanni n. sp. Schwimmfuss des 4. Paares » 12. Cyclops oithonoides var. Furka » 13. 5. Fusspaar desselben —.
Tafel II.
Fig. 1. Cyclops emini n. sp. Weibchen von Rückenseite —. » 2. Abdomen
1
» 3. Schwimmfuss des 3. Paares - 3 ^.
» 4. Cyclops leuckarti var. Die zwei letzten Antennenglieder ~. » 5. Cyclops emini n. sp. Aldomen 9 » 6. 9 Vorderantenne —.
» 7. Cyclops leuckarti var. Basallamelle des 4. Schwimmfusses » 8. Cyclops emini n. sp. Schwimmfuss des 4. Paares » 9. Cyclops leuckarti var. Schwimmfuss des 4. Paares