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Bericht des Deutschen Hilfskomitees für Ostasien / erstattet durch Emil Selberg
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7. Sonderbericht

des Reichsländischen Hilfskomitees für Ostasien.

Im Reichslande Elsass-Lothringen hatte es zu­nächst der elsass-lothringische Landes-Verband des deutschen Flottenvereins in die Hand genommen, für die Deutschen in China Sammlungen zu ver­anstalten. Bereits Anfangs Juli 1900 erschien ein darauf zielender Aufruf in den Zeitungen des Landes, der die Rheinische Kreditbank in Strassburg als Zentralstelle für die Entgegennahme der Spenden bezeichnete. Während man auf Grund dessen in den einzelnen Ortsausschüssen des deutschen Flotten­vereins, denen sich einige wenige Kriegerveine des Landes anschlossen, mit den Sammlungen begann, die an den China-Fonds des Deutschen Flotten­vereins abgeführt wurden, gingen auf Anregung Sr. Durchlaucht des Kaiserlichen Herrn Statthalters, der um den Beitritt zum Deutschen Hilfsverein für Ostasien von dessen Vorsitzenden, dem Herzog von Ratibor, gebeten worden war, und gemäss einer Aufforderung des Central-Komitees der deutschen Vereine vom Roten Kreuz die leitenden Organe