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Bericht des Deutschen Hilfskomitees für Ostasien / erstattet durch Emil Selberg
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6. Sonderbericht

des Lübeckischen Hilfskomitees für Ostasien nebst Aufruf.

Auf Anregung des Deutschen Hilfskomitees für Ostasien in Berlin, dem auch Herr Bürgermeister Dr. Klug als Mitglied angehörte, traten am 12. Juli 1900 Vorstandsmitglieder des Lübeckischen Landes­ausschusses des Deutschen Flotten-Vereins, des Lübeckischen Landesvereins vom Roten Kreuz und des Vaterländischen Frauenvereins vom Roten Kreuz zur Bildung eines Hilfskomitees für Ostasien zu­sammen, dem auf ergangene Aufforderung zahlreiche andere Personen aus den angesehensten Kreisen Lübecks, namentlich auch aus dem Kaufmannsstande, sich anschlossen, sodass das Komitee aus 53 Mit­gliedern bestand. Den Vorstand des Komitees bil­deten die Herren Bürgermeister Dr. Klug, Vorsitzen­der, Regierungsrat Dr. Geise, Schriftführer, Konsul Dimpker, Schatzmeister, Oberstabsarzt Dr. Benzler, Direktor Gebhard, Rechtsanwalt A. Kulenkamp, Kontreadmiral a. D. Kühne und Rechtsanwalt Dr. Priess. Im übrigen gehörten dem Komitee an die