A ls . im Jahre 1900 Seine Majestät zahlreiche deutsche
Truppen nach Ostasien entsandte, um dem deutschen Namen die ihm gebührende Achtung zu verschaffen und Ruhe und Sicherheit in den vom Aufruhr durchwühlten Gebietsteilen Chinas wieder hersteilen zu helfen, da wurde die deutsche Armee zum ersten Male vor eine neue und eigenartige Aufgabe gestellt. Fern von der Heimat sollte der deutsche Soldat zeigen, dass er die Soldatentugenden der Manneszucht, der Tapferkeit und des Gehorsams, die ihm im Frieden anerzogen waren, auch unter ganz besonders schwierigen Verhältnissen im Kriege zu bewahren im stände war. Unter den Augen aller zivilisierten Völker hatte er den Beweis zu liefern, dass jeder Mann des deutschen Heeres Anteil hat an dem Ruhm, dessen sich dieses in der Welt erfreut und dass der Geist, der 1870/1871 unsere Väter zum Siege geführt hatte, nicht verschwunden war.
Jeder, der dem Rufe des obersten Kriegsherrn folgte, übernahm damit eine gesteigerte Verantwortlichkeit für seine Taten; er musste mit seiner