Forstprodukte
Forstbau existierte auf der Johann-Albrecht-Höhe, in Dibombari an der Nordbahn (Hlpalmen), die Forststation Manoka bei Duala mußte infolge von Arbeiter- und Wassermangel aufgegeben werden. Forstreserven wurden in Jabassi, Jaunde, Edea und Dschang errichtet. Versuche mit vorhandenen Hölzern für Waggonbau, Schiffbau, Masten, Werften, Hausbau, Bergwerke und Straßenpflaster kamen über das Experiment noch nicht hinaus, 1911 nahm die Nutzholzproduktion um 270A gegen das Vorjahr zu. In der Ausfuhr steht an erster Stelle Mahagoni mit zunehmender Zahl. 1912 8000 t im Werte von 440 000 Mark gegen 140 440 Mark in lyio wurden ausgeführt. Nächst Mahagoni steht Ebenholz: ausgeführt wurden 1909 672 t mit 60 760 Mark, 1910 1221 t mit izi 800 Mark, 19111652 t mit 135540 Mark, 1912 für 81100 Mark. Die Eingeborenen zeigten sich besonders geneigt zum Holzschlagen, was zu Raubbau und Diebstahl führte, weshalb sich die Regierung 1912—1913 genötigt sah, den Negern das Holzschlagen ganz zu verbieten, auch den Weißen wurden große Schwierigkeiten für Holz-' schlagkonzessionen gemacht, die Ausfuhr wird daher abnehmen, Der Mangel an guten Wasserwegen macht die Holzabfuhr äußerst schwierig.
Weniger in Betracht kommende Forsiprodukte sind die Seiden- baumwolle von kombax buonoporenre und Kapok von Lriocien- clron unkractuoZum.
Bodenschätze
Wertvolles wurde bisher in Kamerun noch nicht festgestellt, ein großer Teil ist noch vollständig unerforscht. Gneise und Schiefer des vorkambrianischen Alters liegen mit Granitintrusionen, mit Pegmatiten und Quarzadern in weiten Ländern des Hinterlandes, vulkanische Gebilde des Tertiärs sind überall sehr häufig, Kreide- und Tertiärgesteine findet man an der Küste bis Nigeria. Die Kamerunberge bestehen aus Basalt in vulkanischem Gestein.
Turmalin fand man im Quarz nördlich Duala und im Dschang- distrikt, wo auch Pyrite und Arsenpyrite vorkommen.
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