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süße Kartoffeln, Erdnüsse, Sesam und Durra sind hier zu finden. Tabak wird in geringem Maße gezogen. Fruchtbau gibt es in den Ambamdörfern. In den Dschanghochländern, in Ebelowe und Jaunde werden Kartoffeln, Buschbohnen und Rüben gepflanzt, nur hier ist das Klima dafür geeignet. Erst kürzlich ist durch zahlreiche Anlagen von kleineren Farmen mit Nahrungsmittelzuchten an den Flußufern des Mungo, Wuri, Dibamba und Dibomba dem lukrativen Handel in solchen Waren Konkurrenz entstanden, und dieser lukrative Geschäftszweig wird denn wohl auch nach und nach ausgeschaltet werden können, sobald der Eingeborene seinen Bedarf selbst decken kann. Dasselbe gilt von Edea. In den Grasländern wird Hirse, Durra und Süßkartoffel bereits in größeren Mengen, als der Lokalbedarf verlangt, gebaut. Es hängt überall in Kamerun davon ab, ob der Schwarze wild wachsende Pflanzen in genügender Anzahl zum Verdienst findet, damit er den Acker- und Gemüsebau aufnimmt oder nicht. Erst wenn er natürliche Quellen des Gelderwerbes nicht mehr vorfindet, wird er Pflanzungen von Kautschuk, Kakao usw. anlegen und Nahrungsmittel bauen. Diese Tatsache beginnt jetzt allmählich in Lomie, Kribi und Jaunde Platz zu greifen. Nur Hackkultur kennt der Eingeborene. Im allgemeinen ist der Boden Kameruns arm an Mineralnahrung und eine ständige, regelmäßige Bodenbearbeitung nicht möglich. Die Brachkultur ist deshalb notwendig.
Landwirtschaftliche Produkte der europäischen
Plantagen
Den gemachten Fortschritt zeigen folgende ungefähren Zahlen, die auf Genauigkeit aber Anspruch nicht erheben können, da fie sich ständig infolge klimatischer Einflüsse und Verluste ändern, und das bestandene Areal auch Zwischen- und gemischte Kulturen trägt. Der Restbestand an Fläche der in der Tabelle nicht verzeichneten Kulturen besteht meist aus Kaffee, Kola, Kassawa, Ficus, Kautschuklianen, Furcraea und Tabak.
In 1911—1Y12 verloren die Plantagen infolge ungünstiger Wetterverhältnisse in einzelnen Plätzen, z. B. ging in Victoria die
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