ABSCHNITT 14.
HAUSGERÄT UND GEBRAUCHSGEGENSTÄNDE.
157. Nackenstützen (Schlafbänke) a: Berlinhafen; b: Sissanu; c: Lae-Womba; d: Tami; e: Kela (Samoahafen).
Das Hausgerät des Papua ist äußerst dürftig, denn er ist der genügsamste Mensch der Welt: kein Bett, kein Tisch, kein Stuhl. Abends streckt er seinen nackten Körper auf dem Fußboden aus und schiebt eine kleine Nackenstütze (Schlafbank) unter den Hals. In Figur 157 sind die Haupttypen dieser Schlafbänke dargestellt (Jabim und Bukaua: qualik. Sattelberg-Kai: longang. Sissanu: galuk). Die einfachsten Formen sind b und c: man stutzt einen mit drei Verzweigungen versehenen Ast oder eine Wurzel so zurecht, daß drei Beine und ein mehr oder minder langes horizontales Stück, welches dem Nacken als Stütze dient, gebildet werden. Häufig sind diese Stücke ganz ohne Verzierung, mitunter aber wie 157 b mit den Anfängen einer solchen versehen; b stammt aus Sissanu, wo diese Form sehr häufig vorkommt; c ist typisch für die Schlafbänke der Lae-Womba. 157a ist an der ganzen Nordküste von Kaiser-Wilhelmsland die verbreitetste Form und findet sich verziert mit allen Abstufungen mehr oder minder reicher und gut ausgeführter Schnitzerei und Malerei. Charakteristisch für diese Form bleiben die beiden Beinpaare aus Rotang, welche das wagerechte Nackenbrett fest zwischen sich fassen.
In der Umgebung des Huongolfes herrscht die Form Nr. 157 d, welche
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