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Erinnerungen aus meinen Pflanzerjahren in Deutsch-Ost-Afrika / R. Kaundinya
Entstehung
Seite
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laden konnte. Mehrere lagen da oder schleppten sich weg, bis plötzlich die ganze Gesellschaft wie auf ein Zeichen die Flucht ergriff.

Nun wandte ich mich wieder dem Affen in der Schlecht zu; der saß immer noch da. Ich kletterte die Schlucht hinab und ging auf ihn zu.

Mkali sana, bwana, mkali sana, rief mir der Schwarze zu. Der Affe schaute mich an und schnitt wütende Gri­massen.

Als ich näher kam, entfernte er sich, zuerst langsam, dann immer schneller, schließlich in Sätzen, so daß ich fürch­ten mußte, ihn aus dem Gesicht zu verlieren, da er fast nicht mehr schweißte.

Ein weiterer Schuß saß schlecht, lähmte aber das Tier. Es war ziemlich rasch gerannt und mein Arm infolge des soeben Erlebten wohl nicht ganz sicher.

Wir kamen heran; der Schwarze machte dem Tier den Garaus mit dem Speer.

Auf die Schüsse hin waren vom Bauplatz einige Schwarze herangekommen. Vielleicht waren sie es gewesen, bei deren Anblick die große Herde die Flucht ergriff.

Die Schwarzen suchten sich die geschossenen Affen zu­sammen und trugen sie im Triumph davon. Nicht alle Negerstämme essen Affenfleisch; diejenigen, die es essen, sind darauf erpicht.*)

Dampfpflugtramsporfc.

Die Aussendung der Dampfpflüge von Heucke in Haus­neindorf bei Magdeburg verzögerte sich lange, über ein halbes Jahr. Doch das schadete nichts, da wir mit der Vorbereitung des Landes genug zu tun hatten. Die Arbeit war schwieriger als vorauszusehen war.

*) Weiteres über das Treiben der HundsafFen im KapitelBaumwolle.