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Erinnerungen aus meinen Pflanzerjahren in Deutsch-Ost-Afrika / R. Kaundinya
Entstehung
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und Schrauben, Bauhölzern, Wellblech, einer Feldschmiede, Schleifsteinen, Schreiner- und Maurerwerkzeug, Meßketten, Vermeß- und Nivelierinstrumenten usw. usw., kurzum, alles bis ins kleinste, jede Schreibfeder, jeder Nagel, jedes Brett­chen und Schnürchen war von Wert und durfte nicht ver­gessen werden.

Die großen Warenhäuser von Daressalam lieferten das meiste; einiges mußte aus Europa bestellt werden und konnte erst viele Monate später eintreffen.

Fußmarsch durch die Steppe.

Als gegen Mitte September die beiden Beamten, deren Ankunft abzuwarten war, vom Viktoriasee herkommend, in Daressalam eintrafen, war alles soweit vorbereitet, daß die Reise angetreten werden konnte.

Als Pflanzungsassistent war in Daressalam ein Grieche angenommen worden, der auf dem früher erwähnten grie­chischen Pflanzungsbetrieb bei Saadani als Volontär tätig gewesen war. Er sollte für die ersten Monate aushelfen, bis zwei Deutsche, die vertraglich angestellt wurden, aber eine Kündigungsfrist innehalten mußten, nach zwei bezw. vier Monaten in Kilossa eintreffen konnten. Das erste Per­sonal bestand also aus den beiden Kulturingenieuren und dem griechischen Pflanzungsassistenten.

Zur Beförderung der Lasten waren 380 Träger angewor­ben worden, ein Teil derselben in Daressalam; die übrigen sollten an der damaligen Endstation der Eisenbahn Ngeren- gere bereitstehen; zu diesem Zwecke war der Grieche dorthin vorausgeschickt worden.

Die kurze Eisenbahnstrecke von Daressalam bis Ngeren- gere wurde höchst primitiv zurückgelegt, alles auf flache offene Güterwagen verpackt, wir selbst, die Träger, Reittiere und das gesamte Gepäck.