In den Kaffeeplantagen West-Llsambaras.
Ein Extrazug der Asambarabahn hatte mich nach der Rückkehr von der Plantage des öerrn Lettre im eleganten Salonwagen an den Endpunkt der wichtigen Verkehrsstraße, nach Mombo, gebracht, um von hier aus den Aufstieg in die Berge West-Llsambaras zu beginnen.
Die Bahn und ihre Bedeutung will ich später besprechen.
Am 1. Oktober 1904 war Mombo zur Stadt erklärt und der Bebauungsplan vom Bezirksamt ausgelegt. Im Februar 1905 ward die Bahn eröffnet. Im Oktober desselben Jahres waren bereits sämtliche Bauplätze für Europäerwohnungen, 16 an der Zahl, sowie die Ein- geborenenstadt mit 120 Bauplätzen vergeben und größtenteils bebaut. Ein Äotel und mehrere Steinhäuser waren bereits vollendet; 11 große Plantagen in der Nähe der Bahn waren in den letzten Monaten an Europäer ausgegeben, meistens 500—1000 1m groß.
Das war der zunächst sichtbare Erfolg des Eisenbahnbaues, und alle Blicke richteten sich sehnsüchtig in die weitere Ferne, um das sich hier anschließende, überaus fruchtbare Gelände,') das sich nach dem Paregebirge
i) Nach den chemischen Untersuchungen von Bodenproben aus der Baumsteppe westlich von Mombo, die Geheimrat Wohltmann in den „Berichten über Land- und Forstwirtschaft