Die Welthandelsstraße des Suezkanals.
Wer heute unserer ostafrikanischen Kolonie zustrebt, wird kaum eine bessere Neisegelegenheit wählen können, als die auf den vortrefflichen Schiffen der Deutschen Ostafrikalinie, deren große, ungewöhnlich ruhig gehende Dampfer der Äauptlinie auch den verwöhntesten Ansprüchen an bequeme Fahrt und luxuriöse Verpflegung genügen, und deren Zwischenlinie Schiffe ausweist, die, wenn auch weniger den übertriebenen Ansprüchen der modernen Weltreisenden angepaßt, doch alle Bequemlichkeiten bieten, die für eine solche Reise erwünscht sind.
Die Fahrt durch das Mittelländische Meer von Marseille über Neapel oder von Genua an dem rauchenden Vulkan der Insel Stromboli vorbei, durch die Straße von Messina hindurch, an der langgestreckten Küste der wild zerklüfteten, auf den Bergspitzen selbst im heißen Sommer schneebedeckten Insel Kreta entlang, bietet demjenigen, der zum ersten Male dem fernen Orient zusteuert, bereits des Interessanten gar vieles. Aber er wird die wenigen Tage, welche das Schiff die blauen Fluten des Mittelmeeres durchschneidet, doch nur als einen Aufschub betrachten und froh sein, wenn er der neuen Welt, die das Ziel seiner Reise ist, an