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Bei deutschen Brüdern im Urwald Brasiliens : eine Kundfahrt / von Karl Grube
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Deutsche Lehrer braucht Brasilien. Nicht nur derbe Fäuste für die Ackerkrume, auch feine Köpfe, um geistig den Boden für die Deutschgesinnung vorzubereiten.

Hier könnte sich der Verein für das Deutschtum im Ausland ein herrliches Arbeitsfeld sichern. Auch der All­deutsche Verband muß wach sein, es steht Gewaltiges auf dem Spiel! Die römische Heuschreckengefahr kann die deutschen Siedelungen in Südbrasilien sonst verwüsten! Lebt denn der Sturmgeist gegen Rom nicht mehr?

Da trutzgewaltig dröhnt's wie Sturmesglocken, Unglaublich schien es uns und sagenhaft - Durch jede deutsche Brust ging ein Frohlocken, Ein Hauch erwachte aus der alten Kraft! Es wankte schon der Finsterlinge Turm, Der Lüge trat die Wahrheit stolz entgegen, Es schien, als wollte durch die Lande fegen, Gewaltig eines neuen Frühlings Sturm . . .

^War es ein Traum... verweht schon und vergessen? Verlosch das Licht, an das wir stolz geglaubt? Erhebt schon wieder schamlos und vermessen Im deutschen Gau der Römergeist das Haupt? Gib acht, mein Deutschvolk, daß im wilden Strom Der Zeit dein Bestes nicht von dannen schwimme Noch ist es Zeit Kraft blieb noch deinem Grimme, Sei auf der Wacht und kämpfe gegen Rom!

XIV.

Warnung vor dem Norden

> miner wieder muß jeder, dem eine planvolle Ent­wicklung Brasiliens am Herzen liegt, die war­nende Stimme erheben, damit kein Germanen­blut im tropischen Nordbrasilien untergeht. Nördlich des Wendekreises kann der Deutsche nicht mehr körperlich schwer arbeiten, nur der Kaufmann und In­genieur finden noch gute Lebensbedingungen. Für den deutschen Bauern und Arbeiter sind diese durchaus un-

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5 Grube, Bei deutschen Brüdern im Urwald Brasiliens.

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