VII. Durchs pekital.
Z?on Ho aus hatte ich, nachdem mancherlei andere j^läne verworfen worden waren, über j)eki undApando nach Akpafu reisen wollen. Aber eine vom Gouverneur auf den 8. Dezember nach Lome berufene Schulkonferenz durchkreuzte auch diesen Plan und zwang mich, peki in einem auf fünf Tage berechneten Abstecher von Ho aus zu besuchen.
Es war am 30. November nachmittags zwei Uhr, als ich mit Missionar Härtter ^ Missionar Freyburger war schon tags zuvor aufgebrochen — von Ho fortkam. Der Weg war anfänglich fo schön, wie überall im Süden der Aolonie. Wir kamen durch ein Gebiet, wo dunkle Fächerpalmen der Landschaft ein schwermütig ernstes Aussehen gaben. Am Himmel ballten sich hier und da Wolken zusammen und weckten die Frage, ob es möglich sein würde, trocken ans Ziel zu kommen. Es blitzte am Horizont. Gelegentlich hörte man fernen Donner. Die Träger marschierten so schnell sie konnten, sowohl meine sieben Avatimeleute, die mich seit Lome treu begleitet hatten, wie die Leute von Ho, die die übrigen Lasten trugen. Aber bald erlahmte der Eifer der Hoer. Wie ich nachträglich erfuhr, hatte das drohende Aussehen des Himmels sie so erschreckt, daß sie in Apakple, der Zollstation nach der britischen Grenze zu, zu bleiben vorzogen. Nur meine Avatimeer, sowie die beiden Lehrer Albert Binder und Ludwig Adzaklo blieben nur treu.
Den Dzawoe, den Grenzfluß nach der Goldküstenkolonie, konnten wir noch ungefährdet überschreiten. Aber dann wurde das Wetter lo drohend, daß ich aus der Hängematte stieg und meine Leute zur höchsten Eile anfeuerte. So schnell wie möglich ging es jetzt durch den dichten Wald, auf schmalem, von Baumwurzeln durchzogenen, von vielem Gerank eingeengten Wege. Es wurde sechs Nhr. Das Gewitter kam näher und die Dunkelheit brach herein. Ich sah kaum noch die Hindernisse des Weges und war froh, daß mein Vordermann sich alle Augenblicke umdrehte und mich mit dem Stock auf