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Die Einwanderung gebildeter weiblicher Erwerbsbedürftiger nach den Vereinigten Staaten : mit e. Anh.: Die Einwanderung junger Männer / Von E. C. Dittmar
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Der Gcldhungcr.

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daß er sich berufen glaubt, alle unsere Einrichtungen vom Präsidcntenstuhle bis zum Schuhputzerstande herab reformieren zu können. Fühlt er aber erst ein klein wenig Boden unter den Füßen und das Schicksal ist ihm hold, so macht er kehrt und ist am Biertisch der lauteste Schreier, wenn Einrichtungen und Verhältnisse seines Vaterlandes ge­schmäht oder lächerlich gemacht werden. Seine Charakter­losigkeit vor gebildeten Amerikanern auszubreiten, bekommt er freilich keine Gelegenheit, er nimmt vorlieb mit niederen Schichten, und so ist es dieser edlen Sorte gelungen, in den breiten Volksmengen sein Vaterland, seine Stammesgenossen als unter amerikanischem Niveau stehend eingeschätzt zu sehen. Er schämt sich sehr bald seiner Herkunft, seiner Sprache, und er macht jeden anständigen Deutschen dieses Landes erröten ob seiner Charakterlosigkeit, die man hierzulande selbst bei solchen Nationalitäten nicht findet, deren Bildungs­grad tief unter dem der deutschen Nation steht, und deren Heimatland weder in Vergangenheit noch Gegenwart auch nur auf annähernder Höhe stand oder steht. Die Urteile, die das niedrige Gebahren solcher Menschen seitens unge­bildeter Kreise hierzulande auf das ganze Deutschtum herab­schwört, sind oft empörend. Und gegen die unreife Kritik über ein Land, das man doch seiner Heimat vorzieht, bänmt sich jedes anständigen Menschen Gerechtigkeits­gefühl auf.

Der GelclKungei'.

Sodanu möge man seine Geldgier zügeln! es ist doch wahrlich eines gebildeten Menschen unwürdig, eine Erwerbsmöglichkeit nur nach einer (wahr oder fälschlich kolportierten) Zahl zu

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