'S--^Q^-^Q'S--^I>S--^Q Wirtschaftliche Verhältnisse TZ^SQ-^siz?^ 55Z
Höhenlage gefunden und die Angriffe des Schädlings oder der Schädlinge mit des Menschen Hilfe überwunden sind, dmm darf man anf ihre Znknnft im Lande Vertrauen fassen nnd an ihre Ansbreitnng zum Nutzet: des Menscheu Herangehen. Daraus erhellt, das; Neuanlagen überall Zeit, viel Zeit erfordern, bis sie rentabel werden können und, das; diese Zeit in den Ländern doppelt zu bemessen ist, in welchen noch gar keine Erfahrungen vorliegen, wie dies bei den meisten deutscheu Kolonien, jedenfalls aber in Neu-Guiuea der Fall ist. Deswegen werden auch diejeuigeu, welche Kapitalien iu die Kolonien gelegt haben, bezüglich ihrer Verzinsung sich mit Gednld wappnen, so- wie diejenigen, die die mühsame und vielfach undankbare Arbeit der Pioniere übernommen haben, sich damit trösten müssen, das; schließlich mutiges Ausharren doch seinen Lohn finden wird.
VI. Ausiedler und Beamte")
Das Leben in Nen-Gninea hat, obgleich die junge Kolonie noch nicht viele Lebeusjahre zählt, bereits ein recht eigenartiges Gepräge erhalten. Die ersten Ansiedler im Archipel waren Kanslente, die in engeren Beziehnngen zu Smnoa standen nnd von denen einzelne mit Smnvanerinnen verheiratet waren. Hieran kam englisches uud amerikanisches Element, bis nach der Besitzergreifung des Landes dnrch dieNeu-Guiuea-Evmvagnie das deutsche Element dominierend wurde. In dem ausschließlichen Dvminium dieser Compagnie in Kaiser Wilhelmsland waren natürlich als Beamte, Pslanzer nnd Kanslente von Anfang an fast ausschliesslich Deutsche vertreten) als aber die Tabakkultur eingeführt wurde, kam eiue Anzahl von deutschen uud holländischen Tabakpflanzern aus Sumatra,
°') VI und VII nach den Angaben deo Administrator Vnirl Mütter.
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