Teil eines Werkes 
1 (1913) Die deutschen Kolonien und das überseeische Ausland
Entstehung
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Mexiko.

Staatsverfassung: Republik,- Bundesstaat, bestehend aus 27 Staaten, drei Territorien und einem um die Stadt Me.riko benungelegenen Bundesgebiet. Die gesetzgebend» Gewalt übt der Kongreß aus, der sich aus Deputiertcn- kammcr und Senat zusammensetzt. An der Spitze der ausführenden Gewalt steht der Präsident der Republik und ein Bundcsministcrinm.

An der Spitze der Einzelstaatcn stehen Gouverneure und Parlamente; sie sind in ihren inneren Angelegenheiten selbständig.

Allgemeines, Lage, Einwohnerzahl: Die Bereinigten Staaten von Mexiko bilden den südlichsten Teil des nord- mncrikanischen Kontinents: gegen die Bereinigten Staaten von Amerika bildet auf große Strecken der Rio Gronix del Norte die Grenze; im Süden grenzen sie an die mittcl- amcritanischc Republik Guatemala und an Britisch-Hon­duras.

Gebietsflüchc: 192820t) qkm id. h. etwa viermal größer als das Deutsche Reich). Bevölkerung (1910) etwa 1 5 Millio neu; 19dl): 13,5 Millonen, darunter etwa 40 v. H. india­nischer Rasse, fremde 57000, darunter Spanier 16000, Vereinigte Staaten von Amerika 15000, Franzosen 4000, Engländer 3000, Deutsche 2565, Italiener 2500, Chi­nesen 2800.

Bon den im Jahre 1909 eingewonoerlen 1271 Deutschen (Landwirte, Kaufleute, Bergleute, Ingenieure, Maschinisten nsw.) kommen nur 57 l »»mittelbar a»s Deutschland, die übrige» aus den Bereinigten Ztmiien von Amerika. Ge­samtzahl der 1909 Eingewanderten i 58000 Menschen, überwiegend Amerikaner.

Landessprache: Spanisch; im Handel und Beriehr viel Englisch.