Teil eines Werkes 
1 (1913) Die deutschen Kolonien und das überseeische Ausland
Entstehung
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Die Philippinen.

Die Philippinen bestehen aus einer Inselgruppe, die ge­bildet wird aus einigen größeren Inseln, wie Luzon, Min- danao, Scnnar, N»gros, Palawan, Mindoro, Leute, Cebu, Bohol, Basilan, Panav, Masbate und vielen kleineren Inseln, darunter die Suluinscln. Der Eesamtflächeninhalt beträgt 296310 qkm, die Bevölkerung über 9000000 Einwohner. Verfassung: Die Philippinen sind Kolonie der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Regierung setzt sich zusammen aus dem Gcneralgouverneur, in dessen Händen die aus­führende Gewalt liegt und der Präsident der Kommission ist, die aus 8 Mitgliedern (4 Amerikanern und 4 Ein­geborenen) besteht. Zur Gesetzgebung' ist die Mitwirkung der Deputicrtenkammcr nötig, deren Mitglieder auf 4 Jahre gewählt werden. Das Gebiet ist in 38 Provinzen einge­teilt mit je einem Gouverneur.

Währung: Die Währung ist die der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Münzeinheit ist der Dollar (K) mit 100 Cent 4.20 M. Im Verkehr sind 1-, 2>/2-, 5-, 10-, 20-Dollarstückc in Gold, 10 Cent, 25 Cent, und Dollarstückc in Silber, 5 - Ccntstücke in Nickel und 1-Cent­stücke in Bronze. Ferner 1 Peso >/2 Z Gold 2.10 M. Landessprache: Spanisch und Englisch, außerdem verschie­dene Sprachen der Eingeborenen.

Zoll: Kleidungsstücke, Gegenstände zum persönlichen Schmucke, Toilcttengcgenstände, Bücher, tragbare Werk­zeuge und Instrumente, Thcatcrkostümc und ähnliche per­sönliche Habe, die Reisende oder Touristen in ihrem Ge­päck mit sich führen oder die nach Urteil des Zollkollckteurs innerhalb eines angemessenen Zeitraums vor oder nach dem Eigentümer eintreffen, falls sie von den betreffenden Personen benutzt werden und für ihren Gebrauch oder ihre Bekleidung, ihrem Beruf und ihrem Stande entsprechend, zu unmittel-