Teil eines Werkes 
1 (1913) Die deutschen Kolonien und das überseeische Ausland
Entstehung
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Landwirtschaft: Plantagenmäßiger Anbau von Tabak, Tapiokci, Sago, Kautschuk, Kokos und Kaffee. Vüffelzucht. Industrie: Nicht entwickelt,- nur der Bergbau (Kohle, Eisen, Gold) nimmt an Ausdehnung zu. Handel: Ausfuhr 1910: 4609021 Dollar, hauptsächlich Tabak, Holz, Kautschuk, Kohlen, Rotan, Sago, Fische, Vogelnester, Kopra, Kampfer, Häute, Hörner u. a. Einfuhr 1910: 3801306 Dollar, vornehmlich Getreide, Stoffe, Lebensmittel, Eisen, Opium, Weine, Zucker, Tabak, Maschinen, Baumaterial, Kaffee, Öl, Salz u. a.

S and akan. Hauptstadt an der Ostküste von Vritisch-Nord- borneo mit 6000 Einwohnern.

Klima: Tropisches Küstenklima von außerordentlicher Gleichmäßigkeit (Jahresschwankungen: nur 1,5° <ü) und hoher Luftfeuchtigkeit. Jahresmittel: 26,9° L, wärmster Monat (Mai): 27.7° kühlster Monat (Januar): 26.2° 6. Maximum: 32.8« L, Minimum: 21,1° L. Höhe des Regen­falles: 3231 mm. Die Gesundheitsverhältnisse sind nicht schlecht, aber vorsichtige Lebensweise. Gehalt: 175 bis 200 Dollar monatlich. Lebensunterhalt: Nicht unter 150 Dollar im Monat. Arbeitszeit: In der Regel 8 Stunden mit einer Mittags­pause von einer Stunde.

Deutschtum: Kaiserliches Vizekonsulat. Deutsche Handels­firmen und Kaufleute.

Sultanat Brunei.

Erösze: Etwa 9500 ykm.

Bevölkerung: Ungefähr 22 000, in der Hauptsache ver­schiedene Stämme Malaien, dann Chinesen. Europäer nur wenige. Die Hauptstadt ist Brunei. Landwirtschaft und Industrie: Ähnlich wie in Britisch- Nordborneo.