Teil eines Werkes 
1 (1913) Die deutschen Kolonien und das überseeische Ausland
Entstehung
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Klima und allgemeine Verhältnisse: Wie Haifa. Deutschtum: Deutsche Handelsfirmen. Niederlassung der dentschen Palästina-Bank. Deutsche Apotheke und Ärzte. Deutsche Templerkolonien in der Stadt selbst und in dem benachbarten Sarona. Deutsche Hotels. Deutsche Schule. Deutsches Verufskonsulat.

Jerusalem, Hauptstadt des Lima (oder Mutessarif) Je­rusalem- schätzungsweise 100000 Einwohner, darunter 65000 Juden, 13 000 Moslemen, 17000 Christen. Klima: In 750 in Höhe über dem Meere auf dem Hoch­plateau gelegen. Mittlere Jahrestemperatur: 15,9°, wärmster Monat (August): 23°, kühlster (Januar): 7° L,- jährliche Regenmenge: 661 mm an ungefähr 60 Regen­tagen. Die Sommerhitze wird durch den Seewind er­träglich; nachts oft starke Abkühlung. Im Winter kommen Frost und Schnee vor. Klima im allgemeinen gesund; doch sind Fieber und Malaria nicht selten. Die Wasser­versorgung der Stadt, die fast kein Quellwasser besitzt (nur Zisternen, artesische Brunnen), ist sehr schwierig. Gehalt: 150 bis 200 Franken im Monat. Lebensunterhalt: 120 bis 150 Franken und mehr im Monat.

An Sprachen werden^Englisch und Französisch verlangt. Deutschtum: Deutsche Handelsfirmen, Niederlassung der deutschen Palästina-Bank. Deutsche Apotheke, Hospital, Ärzte, deutsche Gasthäuser. Deutsche evangelische Gemeinde (etwa 200 Mitglieder) und Schule. Deutsche Vereine. Kolonie der Templer (etwa 400 Seelen) in Refaim bei Jerusalem.

5. Arabien.

Türkisch-Arabien und seine noch wenig bedeutenden Handels­städte, wie Djedda (oderJeddah) am roten Meer, derHafen für Mekka und Mascat (oder Muskat) am Golf von Oman kommen für den jungen deutschen Kaufmann vorerst nicht in Betracht. « »